Medienmitteilungen

  • Entwicklungsplan Naturpark 2030 startet mit Fachtagungen zum Klimawandel und Artenschutz-Management
    Veröffentlicht am 17.09.2019 um 10.17 Uhr

    Bad Düben/Torgau – Am 11. September 2019 fiel der Startschuss zur Fortschreibung des Naturpark-Entwicklungsplans für den sächsischen Teil der länderübergreifenden Naturparkregion Dübener Heide. Im benachbarten Sachsen-Anhalt startete der Prozess bereits im März 2019. Bis Frühjahr 2020 soll der Ziel- und Aufgabenplan für 2030 für beide Landesteile der Dübener Heide vorliegen. Erste Zwischenergebnisse aus den Bereichen Naturschutz und Tourismus werden im Dezember 2019 vorgestellt. Die aktuell gültige Fassung stammt aus dem Jahr 2006.

     

    Der Naturpark-Entwicklungsplan stellt die Ziele mit den zentralen Maßnahmen für die Zukunft der Dübener Heide als Naturpark dar. Er beinhaltet die Aufgabenstellungen für den Naturparkträger, den Verein Dübener Heide e.V., und seiner Partner bis zum Jahr 2030. Für die Fortschreibung werden die Entwicklungsziele des bestehenden Naturparkplans überprüft und mit den Interessensgruppen in der Heide abgestimmt. Die beauftragten Büros neulandplus aus Bad Düben/Aulendorf und StegnerPlan aus Bad Düben führen dazu mehrere themenspezifische Workshops durch. In Ergänzung zu den Workshops werden auf sächsischer Seite zwei Fachtagungen veranstaltet. Darin bringen FachreferentInnen Impulse für die Zukunft der Dübener Heide ein und stellen diese zur Diskussion. Beide Fachtagungen finden im Heide Spa in Bad Düben statt, die erste zum Thema „Anpassungsstrategien Klimawandel: Wald – Wasserwirtschaft – Naturschutz – Landwirtschaft“ am 2. Oktober 2019 von 13.30 bis 17.00 Uhr und die zweite unter dem Titel „Neue Wege im Artenschutz-Management (Biber, Wolf, etc.)“ am 6. November 2019 von 15.00 bis 18.30 Uhr. Die Fachtagungen sind für alle offen. Interessenten werden gebeten sich unter info@neulandplus.de anzumelden.

     

    Neben den Erkenntnissen aus den Workshops und Fachtagungen fließen in den Naturpark Entwicklungsplan Ergebnisse aus laufenden, beteiligungsorientierten Projekten für eine nachhaltige Regionalentwicklung mit ein. Dazu zählen die Erstellung eines Standortmarketing-Konzeptes für die Dübener Heide mit den Schwerpunkten „Wohnen und Arbeiten“ sowie „Outdoor und Wandern“, die Entwicklung von länderübergreifenden Mobilitätslösungen für den Berufs- und Tourismusverkehr in der Dübener Heide und die Umsetzung einer Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) in der Naturparkregion. Weitere Projektinformationen sind auf der Internetseite des Naturparks www.naturpark-duebener-heide.de zu finden. Die Fortschreibung des Pflege- und Entwicklungskonzeptes für den sächsischen Teil der Dübener Heide wird aus Mitteln des Freistaates Sachsen finanziert.

     

    Hintergrund:

    Der Naturpark Dübener Heide wurde 1992 gegründet. Er umfasst 75.000 Hektar Gesamtfläche in Sachsen und Sachsen-Anhalt und ist das größte zusammenhängende Mischwaldgebiet in Mitteldeutschland. Träger ist der rund 350 Mitglieder starke Verein Dübener Heide e.V., der im März 1990 gegründet wurde. Der Verein ist Mitglied im Verband Deutscher Naturparke (VDN). Das ist der Dachverband der 104 Naturparke in Deutschland, die überwiegend aus Landschafts- und Naturschutzgebieten bestehen. Sie nehmen ca. 25 Prozent der Fläche der Bundesrepublik Deutschland ein und bewahren und entwickeln Natur und Landschaft mit und für Menschen. Naturparke eignen sich besonders für Erholung und Naturerleben. Sie sind eine Schutzgebietskategorie nach dem Bundesnaturschutzgesetz, verbinden den Schutz und die Nutzung von Natur und Landschaft. Die Balance zwischen intakter Natur, wirtschaftlichem Wohlergehen und guter Lebensqualität wird durch Naturparke angestrebt. Sie sind damit Vorbildlandschaften für die Entwicklung ländlicher Regionen insgesamt und bieten die Chance, auf einem Viertel der Fläche Deutschlands nachhaltige Entwicklung voranzutreiben. Naturparke besitzen auch auf europäischer Ebene eine zukunftsweisende Rolle für den Schutz der Natur, die landschaftsbezogene Erholung und die integrierte nachhaltige Entwicklung des ländlichen Raums.

     

    Pressekontakt:

    Thomas Klepel, Naturparkleiter

    Telefon: 0174 32 43 030

    eMail: info@naturpark-duebener-heide.com

    www.naturpark-duebener-heide.de

     

  • Am 3. Oktober wird „entkusselt“: Heidekraut-Aktionstag in der Dübener Heide
    Veröffentlicht am 17.09.2019 um 10.16 Uhr

    Bad Düben/Authausen – Am 3. Oktober 2019 lockt der mittlerweile 6. Heidekraut-Aktionstag Naturliebhaber und solche, die es werden wollen, in den Naturpark Dübener Heide. Schon mal was vom Entkusseln gehört? So wird das Entfernen von jungen Bäumen und Sträuchern bezeichnet – und zwar auf den Flächen, wo das Heidekraut in der Naturparkregion wächst, damit sich die Kulturen ungehindert entfalten können. Jeder, der Spaß an der Arbeit in der Natur hat, kann mitmachen. Werkzeuge und Handschuhe werden gestellt.

     

    In diesem Jahr bietet der Naturpark Dübener Heide in Zusammenarbeit mit der Sächsischen Landesstiftung Natur und Umwelt und dem Projekt MaGICLandscapes eine E-Bike-Tour zur Fläche des Heidekraut-Einsatzes im Authausener Wald an. Um 9 Uhr findet eine Einweisung für den Heidekraut-Aktionstag am NaturparkHaus in Bad Düben statt. Von dort aus startet im Anschluss die ca. 30 km lange E-Bike-Tour. Auf dem Hinweg (ca. 20 km) werden zwei bis drei Stopps eingelegt, wo es viel Wissenswertes zu erfahren gibt. Danach geht es mit den E-Bikes auf direktem Weg zurück zum NaturparkHaus (ca. 10 km). Die Fahrt dient auch dazu, neue Erkenntnisse zum Radwegenetz und zur Anbindung von Bad Düben in die Heide zu erproben. Sie wird wissenschaftlich begleitet. Es stehen insgesamt 11 Plätze kostenfrei zur Verfügung und müssen vorher angemeldet werden. Die Anmeldung für die E-Bike Tour erfolgt direkt bei der Sächsischen Landesstiftung Natur und Umwelt, Ansprechpartner Herr Sven Riedl, Telefon: 0351 81416 618 oder per E-Mail: Sven.Riedl@lanu.sachsen.de.

     

    Für Anreisende mit dem Auto ist der Treffpunkt um 9 Uhr am NaturparkHaus in Bad Düben, dann geht es weiter in das Revier Authausener Wald der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU). Dort treffen sich die beiden Anreise-Gruppen (Auto/Rad) wieder und nehmen gemeinsam am „Entkusseln“ teil. Wer Lust auf den Aktionstag hat, kann sich dafür beim Verein Dübener Heide per E-Mail unter engagement2020@naturpark-duebener-heide.com anmelden. Mit Aktionen wie dem Heidekraut-Tag wollen der Verein Dübener Heide und seine Partner Freiwillige für die Naturschutzarbeit gewinnen. Mehr Informationen zu Zeit- und Geldengagement in der Natur finden Sie unter www.regiocrowd.de.

     

     

    Pressekontakt:

    Axel Mitzka

    Telefon: 0160 1228 586

    www.naturpark-duebener-heide.de      

  • Standortmarketing soll Naturpark Dübener Heide mehr Einwohner, Fachkräfte und Gäste bringen
    Veröffentlicht am 17.09.2019 um 10.13 Uhr

    Bad Düben/Bad Schmiedeberg – Der Naturpark Dübener Heide wird sich künftig stärker als Lebens- und Arbeitsregion für Familien und Fachkräfte sowie als Qualitätswanderregion positionieren und dafür ein aktives Standortmarketing betreiben. Das ist das Ergebnis einer jetzt vorliegenden Konzeption, die vom Verein Dübener Heide e.V. als Träger des gleichnamigen Naturparks und der Leipziger Agentur commlab vorgestellt wurde. Die EU unterstützt das Projekt über das Förderprogramm LEADER. Ziel ist es, das „Wir-Gefühl“ und Miteinander in der Region zu stärken und nach außen hin an Bekanntheit zu gewinnen, um Städter für das Leben auf dem Land, potenzielle Gäste für die Vielzahl an Freizeitmöglichkeiten in den Bereichen Outdoor, Wandern und Gesundheit und Fach- und Führungskräfte für einheimische Unternehmen zu gewinnen. Die Familie und ein starkes „WIR-Gefühl“ werden dabei zentrale Bestandteile des Standortmarketings für die Dübener Heide sein.

     

    Roland Märtz, Vorsitzender Lokalen Aktionsgruppe (LAG) Dübener Heide/Sachsen hält ein aktives Standortmarketing für sinnvoll: „Das Konzept, das jetzt vorliegt, ist die eine Sache, auf die Umsetzung kommt es jetzt an. Wenn wir das nicht schaffen, wird die Dübener kein Leuchtturm.“

     

    Thomas Klepel, Vorsitzender der LAG Dübener Heide/Sachsen-Anhalt: „Die Befragung der Einwohner zeigt, dass die Lebensqualität in der Dübener Heide Bestnoten erhält, dies trifft auch auf die Kinderbetreuung und Gesundheitsvorsorge zu. Die Nachfrage an qualifizierten Fachkräften ist hoch. Die vorhandene Infrastruktur wie Mobilitätsangebote und Radwege erhielten unterdurchschnittliche Beurteilungen. Unsere Anstrengungen müssen wir künftig auf die Verbesserung der Infrastruktur und  der Freizeit-, Outdoor- und Kulturangebote richten.“

     

    Demnach wird im Bereich Tourismus die Dübener Heide stärker als regionalübergreifende Wander- und Radregion, aber auch als ein Naturpark mit vielfältigen Freizeitangeboten für die ganze Familie beworben. Dafür soll die Marke „Dübener Heide“ als Qualitätswanderregion mit den Schwerpunkten Outdoor/Wandern und Gesundheit gestärkt werden. Neue Kernbotschaften sind: Natur erleben, Körper und Geist stärken, aktiv sein, Kultur und Tradition kennenlernen. Geplant sind eine gezielte Vermarktung regionaler Produkte, Genießer-Touren, bei denen es um die Kulinarik geht, besondere Campingangebote (Survival-Wochenende – überleben in der Natur) und neue Wanderangebote (z.B. Kennlern-Wandern für Singles).

     

    Des Weiteren wird der Bereich Wohnen und Arbeiten in den nächsten Jahren mehr in den Fokus rücken unter dem Motto: „Leben und arbeiten, wo andere Urlaub machen“. Hier sind Marketing-Aktivitäten im Online-Bereich, Printwerbung und verschiedene Veranstaltungsformate modellhaft für die Kleinstädte Dommitzsch (Landkreis Nordsachsen) und Bad Schmiedeberg (Landkreis Wittenberg) geplant. Für Bad Schmiedeberg wird als zentrales Ziel das Wachstum der Bevölkerung durch Zuzug gesetzt beziehungsweise soll die Bevölkerungszahl gehalten werden. Das gut erschlossene Neubaugebiet zusammen mit dem Jobangebot im Gesundheitswesen bieten ausreichend Potenzial dafür. Eine Steigerung der Arbeitsmöglichkeiten und besonders die gewerbliche Ansiedlung werden für Dommitzsch als Ziele formuliert. Potenziale bieten der Leerstand an Wohnimmobilien und das Angebot großzügiger Gewerbeflächen.

     

    Das Standortmarketingkonzept ist in den vergangenen Monaten unter großer Bürgerbeteiligung entstanden und von der Agentur commlab erstellt worden. Die Einwohner brachten sich über die Online-Plattform zukunft-duebener-heide.de und bei Workshops mit einer Vielzahl von Ideen zur Stärkung ihrer Heimatregion ein. Die verschiedenen im Konzept enthaltenden Einzelmaßnahmen sollen in den nächsten zwei Jahren umgesetzt werden.

     

    Die Dübener Heide ist eine Naturparkregion, verteilt auf die zwei Bundesländer Sachsen und Sachsen-Anhalt, die drei Landkreise Nordsachsen, Wittenberg und Anhalt-Bitterfeld. Die Region umfasst 75.000 Hektar Fläche. Sie ist traditionell bekannt als Rad- und Wanderregion und Erholungsraum. Die Dübener Heide steht für eine vielfältige Tier- und Pflanzenwelt, ist Heimat für mehr als 80.000 Einwohner und ein Wirtschaftsstandort mit über 36.000 sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten.

     

    Pressekontakt:
    Claudia Jakobartl, Tel.: 034243/342008

    Regionalmanagement Dübener Heide
    Neuhofstraße 3a (Naturparkhaus, 04849 Bad Düben)
    E-Mail: info@leader-duebener-heide.de

    www.leader-duebener-heide.de

  • Der Rufbus kommt: Biber-Linie startet in der Dübener Heide – kostenfreie Fahrten am 18. August
    Veröffentlicht am 09.08.2019 um 16.05 Uhr

    Bad Düben/Bad Schmiedeberg – Im Naturpark Dübener Heide wird der Öffentliche Personennahverkehr verbessert. Am 19. August geht mit einem Bus-Angebot der Landkreise Nordsachsen und Wittenberg die BIBER-LINIE an den Start. Diese verbindet die beiden Kurstädte Bad Düben in Sachsen mit Bad Schmiedeberg in Sachsen-Anhalt.

     

    Bereits einen Tag zuvor, am 18. August, gibt es für Interessierte den ganzen Tag lang kostenlose Fahrten und Freizeitangebote in Bad Düben, Söllichau und Bad Schmiedeberg. Unter anderem werden Stadt- und Kurparkführungen in beiden Städten sowie Wanderungen zur „Schönen Aussicht“ bei Bad Schmiedeberg geboten. In Söllichau öffnet die Heimatstube und Führungen durch die Kirche finden statt. Eine Übersicht finden Interessierte auf der Internetseite www.naturpark-duebener-heide.com


    Im Zwei-Stunden-Takt werden am 18. August folgende Haltestellen angefahren: Bad Düben, Heide Spa – Paradeplatz – Gleinermühle – Söllichau, Gartenstraße – Moschwig – Bad Schmiedeberg, Kurzentrum – Dommitzscher Straße – Bahnhof. Bad Schmiedeberg, Bahnhof – Dommitzscher Straße – Kurzentrum – Moschwig – Söllichau, Gartenstraße – Gleinermühle – Bad Düben, Paradeplatz – Heide Spa.

     

    Am 19. August geht es dann richtig los: Nicht nur Kurgäste profitieren von dem Angebot. Auch Berufspendler, Tagestouristen und Wanderer kommen mit dem Rufbus 238 auf ihre Kosten, denn das Angebot der Rufbuslinie 238 wurde erweitert: montags bis freitags stündlich zwischen 6 und 18 Uhr, am Wochenende alle zwei Stunden zwischen 8 Uhr und 18 Uhr. An eine Anschlussverbindung von Bad Schmiedeberg nach Wittenberg (Linie 306) bzw. von Bad Düben nach Eilenburg (Linie 232) und nach Leipzig (Linie 196) ist ebenfalls gedacht.

     

    „Unser Qualitätswanderweg Heide-Biber-Tour gewinnt dadurch an Attraktivität, weil der Rufbus die Wanderer wieder an ihren Ausgangsort zurückbringt. Die gut getakteten Anschlussverbindungen nach Wittenberg und Leipzig machen die vernetzte Mobilität in der Dübener Heide komplett“, freut sich Naturparkleiter Thomas Klepel. Die Biber-Linie muss bis eine Stunde vor Abfahrt unter Tel. 03421 / 7746620 gerufen werden.


    Die Notwendigkeit der erweiterten Rufbuslinie wurde im Rahmen des länderübergreifenden LEADER-Kooperationsprojektes „Vernetzte Mobilität Dübener Heide“ herausgearbeitet. Über dieses Projekt will der Verein Dübener Heide e.V., Träger des gleichnamigen Naturparks, zusammen mit den Landkreisen Anhalt-Bitterfeld, Nordsachsen und Wittenberg das Mobilitätsangebot in der Region verbessern.


    „Die LEADER-Aktionsgruppe der Dübener Heide freut sich, dass aus dem Kooperationsprojekt ‚Vernetzte Mobilität Dübener Heide‘ nicht nur ein Papierwerk entstanden ist, sondern zugleich Realität“, sagt Roland Märtz, der Vorsitzende der Lokalen Aktionsgruppe Dübener Heide/Sachsen. „Damit wird zugleich sichtbar, dass es auch möglich ist, über die Landes- und Kreisgrenzen hinweg Projekte zu initiieren.“

    Außerdem ist eine Begleitbroschüre „Mit der Biber-Linie durch die Dübener Heide“ erschienen. Darin finden Interessierte viele Entdeckertipps und Routenvorschläge für Wanderungen entlang der Strecke, Kartenmetarial, einen detaillierten Fahrplan und Veranstaltungstipps für einen Besuch des Naturparks Dübener Heide.

     


    Pressekontakt:

    Claudia Jakobartl, Tel.: 034243/342008
    Regionalmanagement Dübener Heide Neuhofstraße 3a (Naturparkhaus, 04849 Bad Düben)

    E-Mail: info@leader-duebener-heide.de
    www.leader-duebener-heide.de

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