Medienmitteilungen

  • Einweihungsfest am Gemeinschaftsgarten in Bad Düben
    Veröffentlicht am 17.04.2018 um 20.10 Uhr

    Unter dem Titel „Urban Gardening geht aufs Land“ sind im vorigen Jahr in der Dübener Heide Flächen und Unterstützer gefunden worden, die sich in dem Projekt engagieren. Eine Fläche ist der Gemeinschaftsgarten am Wasserturm in Bad Düben, gegenüber vom Bahnhof. Dort findet am 1. Mai 2018 von 12 bis 16 Uhr ein Einweihungsfest statt. Los geht es mit einem Mittagsimbiss, bevor gegen 12.45 Uhr das Projekt „Urban Gardening geht aufs Land“ und der Gemeinschaftsgarten vorgestellt werden. Außerdem kann der Wasserturm besichtigt werden. 13.30 Uhr beginnt der Kompost-Workshop mit Referentin Freya Hörnig. Die Expertin führt in die Grundlagen der Kompostierung, Einrichtung bzw. Fertigstellung einer Kompoststelle ein. Gegen 15.30 wird zu Kaffee und musikalischer Einlage mit dem Dübener Kantor Norbert Britze am Akkordeon/Piano geladen. Danach dürfen die Gäste fröhlich weiter gärtnern und feiern.

    „Unser Gewächshaus bietet uns auch bei weniger gutem Wetter Regenschutz. Je nach Wunsch können wir einen zum Garten-Thema passenden Film im Gewächshaus anschauen“, sagt Projektleiter Torsten Reinsch. „Wir freuen uns über Ihr Kommen und hoffen, viele neue Mitgärtner für die Gestaltung des Gartens und der Pflege der Beete zu gewinnen.“

    Unter dem Titel „Urban Gardening geht aufs Land“ läuft seit März 2017 im Naturpark Dübener Heide das für zwei Jahre vom Bundesministerium für Landwirtschaft und Ernährung geförderte Gemeinschaftsgartenprojekt. In diesem Projekt wird erprobt, ob und wie sich die städtischen Erfahrungen des Gemeinschaftsgärtners in den ländlichen Raum der Dübener Heide übertragen lassen. Ein weiterer Gemeinschaftsgarten befindet sich bei Kemberg in der Gniester Schweiz.

    Die Projekteilnehmer haben bereits Exkursionen und verschiedene Workshops durchgeführt. Unter anderem wurden Hochbeete gebaut, ein altes Gewächshaus ab- und wieder aufgebaut, Salate, Kräuter, insektenfreundliche Wildhecken gepflanzt, Kartoffeln geerntet sowie eine Komposttoilette gezimmert.

    Weitere Infos zum Projekt finden Sie hier.

  • Treffen der Heide-Aktionäre im Naturpark Dübener Heide
    Veröffentlicht am 17.04.2018 um 09.12 Uhr

    Der Verein Dübener Heide hat auf einer Aktionärsversammlung in der Scheune des Goldenen Löwen in Bad Düben die neue Heide-Aktie für das Jahr 2018 vorgestellt und Bilanz über die Verwendung bisher eingeworbener Gelder für den Naturpark Dübener Heide gezogen. Im vergangenen Jahr sind Spenden in Höhe von 18 000 Euro eingegangen, 56 Heide-Aktionäre haben 7000 Euro dazu beigesteuert, sagte der Vorsitzende Axel Mitzka.
    Das Geld hat der Heideverein unter anderem für die mobile Biber-Einsatzgruppe verwendet, die Konflikte zwischen dem Wappentier und Landeigentümern löst. Projekte an der Naturpark-Schule in Doberschütz und in der Naturpark-Kita in Pressel wurden ebenso finanziell mit Aktien-Geldern unterstützt wie die neue Naturschutzstation im Naturparkhaus in Bad Düben. Außerdem wurden auch Gelder dem Wildkatzenmonitoring in der Naturparkregion zur Verfügung gestellt. Schließlich ist hier das Vorkommen einer Wildkatze nachgewiesen worden. Freiwillige sind derzeit im Einsatz, um herauszufinden, ob es weitere Wildkatzenvorkommen in der Dübener Heide gibt.
    Das Motiv der Heide-Aktie für 2018, das Mitzka vorstellte, ist ein von Heidemaler Wolfgang Köppe, der Anfang des Jahres verstorben ist, geschaffenes Bitterfelder Fraktal. Der beim Malen eingesetzte Pinsel entfällt dabei durch den Einsatz von Cekarol-Farben, die die Bildfläche mittels eines eigens von Köppe entwickelten Verfahrens beschichteten. Mit dieser Technik machte sich Köppe im In- und Ausland einen Namen. Über 100 Werke dieser Art entstanden.
    Auf der Aktionärsversammlung in Bad Düben, die von jungen Musikern um den Sänger Jonnas mit Live-Darbietungen umrahmt wurde, haben sich zudem mehrere Heide-Aktionäre erneut bereit erklärt, eine Aktie zu zeichnen. Diese gibt es ab 50 Euro das Stück. Sie können in unbegrenzter Höhe erworben werden. Heide-Aktien haben einen rein ideellen Wert. Wer ein Papier erwirbt, unterstützt direkt den Naturpark Dübener Heide – und er bleibt ein Leben lang Aktionär der Dübener Heide.
    Der Verein Dübener Heide lässt die Menschen und Heidefreunde seit 2008 teilhaben an der Entwicklung des Naturparks, indem er sie zu Heide-Aktionären macht. Hunderte Aktien sind seither herausgegeben worden und tragen zur weiteren Entwicklung der Naturparkregion bei. Weil die Aktien-Papiere jedes Jahr ein neues Motiv haben, erreichen sie im Verlauf der Jahre auch einen Sammlerwert.

  • Entdeckertour ins Moor
    Veröffentlicht am 16.04.2018 um 09.26 Uhr

    „Immer wieder Sonntags…“  der Heidemönch Roland Gempe Interessierte und Neugierige in loser Folge zu einer geführten Wanderung durch den Zadlitzbruch führen. Deshalb startet er am Sonntag, 29. April 2018, um 10 Uhr seine Sonntags-Vormittagstour, bei der es tief in das Moor hinein geht. Lassen Sie sich überraschen, was der Heidemönch an Sehens- und Erzählenswertem bei dieser kurzweiligen und informativen Tour durch eines der schönsten Moore im Presseler Heidewald- und Moorgebiet bereithält. Lauflänge rund 5 km. Bitte anmelden unter Tel.  0172/9668745. Kosten: 10 Euro pro erwachsene Person.

  • World Fish Migration Day am 21. April 2018 im Naturparkhaus der Dübener Heide
    Veröffentlicht am 10.04.2018 um 21.59 Uhr

    Zum internationalen World Fish Migration Day am 21. April 2018 findet im Naturparkhaus der Dübener Heide in Bad Düben ein Aktionstag zum Thema Wanderfische statt. Dabei steht die Durchführung von Projekten zur Wiederherstellung der Durchgängigkeit von Flüssen für Wanderfische im Vordergrund.

    In der Region gibt es das Projekt Muldelachs. In dieser gemeinsamen Initiative des Vereins Wanderfische ohne Grenzen e.V. und den Angler- und Naturschutzverbänden sowie mit entsprechender Unterstützung von Politik, Behörden und Kommunen sollen die Voraussetzungen geschaffen werden, Lachsen, Meerforellen und anderen Wanderfischen wieder optimale Bedingungen an und in der Mulde zu schaffen. Die Veranstaltung findet von 10 bis 16 Uhr statt. Start der Vorträge ist jeweils 11 Uhr und 14 Uhr. Neben den Vorträgen zum Projekt Muldelachs gibt es noch viele weitere Informationen rund um das Thema Wanderfisch sowie Platz für Diskussion und Austausch. Ebenso ist für das leibliche Wohl gesorgt.

    Die Mulde galt in historischer Zeit als eines der bedeutsamsten Laichgebiete für Wanderfische wie den Lachs. Heute zeichnet sich die Mittel- und Oberlaufregion des Flusssystems nach dem Wegfall zahlreicher Belastungsquellen wieder durch gute Wasserqualität und über weite Strecken gut durchströmte steinig-kiesige Gewässergründe aus. Lachse, Meerforellen und andere Wanderfische könnten sich dort sehr gut fortpflanzen. Mit der 2017 geschaffenen Durchgängigkeit des Stadtwehres in Dessau ergibt sich die Chance, mit wenigen zusätzlichen Maßnahmen an den bestehenden Anlagen die ökologische Gewässerdurchgängigkeit für über 100 Flusskilometer stromauf an der vereinigten Mulde herzustellen oder wesentlich zu verbessern.

  • Radtour zum Frühlingsfest in Eilenburg
    Veröffentlicht am 09.04.2018 um 18.24 Uhr

    Eilenburg, zumindest die Stadtmitte, ist ringsherum von Wasser umgeben. Diese Insellage brachte vor vielen Jahnhunderten ein gewisses Maß an Sicherheit für die Stadtbevölkerung, aber auch immer wieder die Gefahr eines Hochwassers. Zum Frühlingsfest der Stadt am 21. April 2018 fährt Stadt- und Naturparkführerin Birgit Rabe die Insel mit dem Fahrrad ab. „Wir bewegen uns auf Nebenstraßen, Rad- und Wiesenwegen und versuchen, möglichst immer direkt neben uns einen Fluss zu haben.“

    Außerdem macht die Rad-Gruppe einen Abstecher zum wohl ältesten Ginkgo in Eilenburg, schaut, was das Straßennamenlexikon des Eilenburger Museums- und Geschichtsvereins zu dem einen oder anderen Straßennamen sagt und entdeckt ein kleines Stück der grünen Lunge der Stadt Eilenburg.

    Treffpunkt wird sein um 10.30 Uhr auf der östlichen Giebelseite des Rathauses. Bei Bedarf startet eine zweite Tour um 13 Uhr. Bitte anmelden unter Tel. 03423/758370. Kosten: 10 Euro pro Person.

  • Neue Förderrunde in der Dübener Heide
    Veröffentlicht am 03.04.2018 um 11.32 Uhr

    Im sächsischen Teil der Dübener Heide startet eine neue Förderrunde. Unternehmen, Privatpersonen, Kommunen und Vereine können dabei von Geldern aus dem EU-Förderprogramm LEADER auf vielfältige Weise profitieren. Zur Verfügung steht ein Gesamtbudget in Höhe von rund 1,2 Millionen Euro. Je nach Vorhaben liegt der Fördersatz zwischen 40 und 90 Prozent.

    Die EU unterstützt beispielsweise den Abriss oder die Um- und Wiedernutzung von alten Gebäuden im ländlichen Raum. Des Weiteren werden Investitionen in Anlagen im Rahmen einer betrieblichen Digitalisierungsstrategie und die Fortbildung von Fachkräften gefördert. Für Existenzgründer wird der Schritt in die Selbstständigkeit besonders unterstützt.

    Auch für den Bereich Tourismus ist das Förderprogramm LEADER interessant: Investitionen in modernere touristische Unterkünfte oder gastronomische Betriebe erhalten ebenso einen Zuschuss aus dem EU-Programm. Privatpersonen haben wiederum die Möglichkeit, größere Investitionen in ein altersgerechtes Wohnen im eigenen Haus zu tätigen. Ebenso können sie Häuser mit finanzieller Unterstützung sanieren, sofern sie einen dorfbildprägenden Charakter haben. Vereine können ihre Vereinsdomizile aufwerten bzw. fördert die EU die Entwicklung von Angeboten für Bürger in den Bereichen Soziales und Kultur. Kommunen und andere Organisationen haben die Möglichkeit, im Rahmen von LEADER Projekte im Natur- und Gewässerschutz, im Bereich Mobilität und Nahversorgung im ländlichen Raum zu realisieren.

    Die LEADER-Region Dübener Heide/Sachsen sucht bis zum 18. Mai 2018 Interessierte, die mit ihrem Projekt zur Entwicklung des ländlichen Raumes beitragen. Von der Förderung können all jene profitieren, die ihr Vorhaben in der LEADER-Region realisieren. Diese umfasst die Städte und Gemeinden Dommitzsch, Elsnig, Doberschütz, Dreiheide, Laußig, Mockrehna, die Ortsteile von Eilenburg und Bad Düben (einschließlich Hammermühle und Alaunwerk) sowie die Ortsteile Zinna und Welsau der Stadt Torgau.

    Fragen beantwortet das Regionalmanagement Dübener Heide. Dieses berät kostenlos und begleitet durch das Antragsverfahren. Kontakt: Monika Weber (Tel.: 034243-342008 oder 0171-7488594); Josef Bühler (Tel.: 0175-5803150). Weitere Infos auch im Internet: www.leader-duebener-heide.de

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Presseanfragen ...

... bitte per e-Mail an presse@naturpark-duebener-heide.com

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