Medienmitteilungen

  • Waldhaus am Bergwitzsee für bundesweiten Wettbewerb nominiert
    Veröffentlicht am 03.10.2018 um 09.55 Uhr

    Das Waldhaus am Bergwitzsee ist eines von 27 beispielhaften Projekten aus den LEADER-, ILE- und Vital-Regionen bundesweit, das am Wettbewerb „Gemeinsam stark sein“ der Deutschen Vernetzungsstelle Ländliche Räume (DVS) in Kooperation mit den Bundesländern teilnimmt. Bis 31. Oktober kann jeder auf der Internetseite https://www.netzwerk-laendlicher-raum.de/projekte/wettbewerb-2018/ für das Waldhaus und zwei weitere Wettbewerbsbeiträge stimmen bzw. über die sozialen Netzwerke Facebook (www.facebook.com/dvs.laendlicher.raum) und Twitter (https://twitter.com/dvs_land) für den Wettbewerbsbeitrag aus der LEADER-Region Dübener Heide die Werbetrommel rühren.

     

    „In diesem Jahr möchten wir auf gelungene Projekte im Bereich Tourismus und Naherholung aufmerksam machen. Dieses Thema ist ein wichtiger Bereich der ländlichen Entwicklung und verspricht in vielen Regionen weitreichende positive Effekte“, informierte die DVS. Der Beitrag mit den meisten Stimmen gewinnt. Die Preisverleihung findet im Rahmen des Zukunftsforums Ländliche Entwicklung im Januar 2019 in Berlin statt.

     

    Das Waldhaus am Bergwitzsee ist ein Bildungs- und Bewegungszentrum, das für Erwachsene und speziell Kinder und Jugendliche Angebote bereithält, bei denen spielerisch Wissen vermittelt und Bewegung gefördert wird. Fast täglich tummeln sich Kindergartengruppen und Schulklassen im Haus und auf dem neu angelegten Außengelände mit Bewegungsaktivspielplatz – bis zu 6000 Besucher kommen im Jahr. Doch der Weg bis dahin war lang. Zu Beginn der 1990er-Jahre war auf dem heutigen Waldhaus-Gelände eine verfallene Sauna. Heidrun Weise, Vorsitzende des Vereins Elbaue-Heideregion-Kemberg, erkannte im Haus das Potenzial, die Vereinsziele – die Förderung von Heimatliebe, Umwelterziehung, kulturellen Veranstaltungen und Tourismus – auf ideale Weise zu verwirklichen. Sie wollte einen Ort schaffen, der allen Generationen offensteht.

     

     2008 eröffnete das Waldhaus – es war saniert und barrierefrei ausgebaut. In dem Haus befindet sich eine Ausstellung mit den drei Themenschwerpunkten Wald, Wasser, Mensch. Erwachsene und Kinder können sich hier interaktiv mit den Besonderheiten in der Landschaft und Geschichte des Naturparks Dübener Heide und den Elbauen beschäftigen. Weitere Angebote verbinden Umweltbildung und Bewegung. Zudem sind Feiern für Grundschulen, Bastel- und Spielenachmittage für Familien sowie Kindergeburtstage möglich. 2017 wurde auf dem Außengelände mithilfe von LEADER-Mitteln ein neuer Bewegungsaktivspielplatz eröffnet. Dort können Gruppen gemeinsam den Weg aus einem Baumstamm-Labyrinth suchen oder in einem 7-Sinne-Baumhaus Aufgaben zur Tier- und Pflanzenwelt der Region lösen.

     

    Die Entwicklung des Waldhauses von der Idee bis zur Umsetzung ist deshalb so gut gelungen, weil der Verein von Beginn an Akteure aus der Region eingebunden hat und alle Schritte transparent kommuniziert. Neben der Stadt Kemberg sind der Verein Dübener Heide e.V. und die Interessengemeinschaft Natur und Umwelt e.V., die den auf demselben Gelände gelegenen Naturlehrgarten Bergwitz betreibt, beständige Partner. Außerdem engagiert sich die ÖKO-Schule des Landkreises Wittenberg für das Haus.

     

    Jetzt heißt es fleißig für das Waldhaus am Bergwitzsee abstimmen! Im Rahmen der Preisverleihung erhalten die Sieger-Projekte zwei Übernachtungen in Berlin für je bis zu acht Personen aus dem Projekt-Team, eine Stadtführung und weitere Überraschungen.

    www.waldhaus-am-bergwitzsee.de

  • Multivisionsshow „Europas Wildnisse“ am 26. Oktober im NaturparkHaus Dübener Heide
    Veröffentlicht am 02.10.2018 um 08.38 Uhr

    Am 26. Oktober 2018 findet um 19 Uhr im NaturparkHaus Dübener Heide in Bad Düben eine live kommentierte Multivisionsshow zum Thema „Europas Wildnisse“ statt. Darin präsentieren die Dessauer Fotografen Heike Setzermann und Dirk Vorwerk faszinierende Bilder von einzigartigen Naturparadiesen, reizvollen Landschaften und deren tierischen Bewohnern. Die beiden Naturfreunde nehmen die Zuschauer mit auf eine fesselnde Reise quer durch das wilde Europa.

     

    Angefangen im Biosphärenreservat Mittlere Elbe, der Heimat von Biber, Seeadler und Schwarzstorch, geht das Abenteuer in Ost-Polen mit der Beobachtung von Elchen und Wisenten weiter. Auf dem Weg nach Karelien entdecken die Fotografen die estnische Insel Saaremaa und deren blühendes Orchideenmeer. Im russischen Grenzgebiet entstehen spektakuläre Aufnahmen von Bären, Wölfen und Vielfraß. Die Reise setzt sich in den Hohen Norden zur norwegischen Halbinsel Varanger fort, wo Vogelfreunde zehntausende Wasservögel beim Brüten auf den steilen Klippen vor der Küste beobachten können. Anschließend geht es in der rauen Berglandschaft des Dovrefjells auf die Suche nach den Moschusochsen. Den krönenden Abschluss der Tour bilden die schneebedeckten Gipfel der Alpen. An steilen Berghängen sind die klettergewandten Steinböcke unterwegs, und die Frühsommersonne lockt die Murmeltiere nach der langen Winterruhe hinaus auf die saftigen, blühenden Almwiesen.

     

    Einlass ab 18.30 Uhr im Nebengebäude des NaturparkHauses. Der Eintritt kostet 8 Euro.

    Weitere Informationen unter www.earthsecrets.de

     

     

    Ansprechpartner: Torsten Gaber

    Tel: 034243 – 72993

    E-Mail: t.gaber@naturpark-duebener-heide.com

    www.naturpark-duebener-heide.com

  • Mit Heidemönch Roland Gempe die Geheimnisse des Moores lüften
    Veröffentlicht am 17.09.2018 um 08.39 Uhr

    Am 16. und 23. September bietet Heidemönch Roland Gempe eine geführte Wanderung in den Zadlitzbruch zwischen Bad Düben und Torgau an. Auf der circa fünf km langen Tour erzählt er viel Wissenswertes über das Moor und dessen Bewohner. Spannende Geschichten gemischt mit einer Prise Grusel machen diese Wanderung zu einem kurzweiligen Erlebnis für die ganze Familie. Dabei wird auch das ein oder andere Geheimnis des Moores gelüftet. Start ist um 10 Uhr am Parkplatz „Neumühle“, Presseler Badeteich.

    Für alle Wanderungen gilt: Festes Schuhwerk ist wichtig und wie immer Voraussetzung. Dauer der Wanderung circa drei Stunden. Die Teilnahme kostet 10 Euro pro erwachsener Person. Kinder wandern kostenfrei mit.

     

    Anmeldungen werden unter der Telefonnummer 0172/9668745 entgegengenommen.

     

    Alle weiteren Termine und Naturparkangebote finden Sie aktuell auch im Internet.

     

     

  • Internationaler Holzskulpturenwettbewerb im Naturpark Dübener Heide
    Veröffentlicht am 19.07.2018 um 18.18 Uhr

    40 Künstler aus Russland, der Ukraine, Polen, Litauen, Dänemark, Schweden und Österreich sowie eine Gruppe junger Künstler aus England zeigen am 28. und 29. Juli 2018 im Naturpark Dübener Heide beim Internationalen Holzskulpturenwettbewerb ihr Können. Mit der Motorsäge als ihr Hauptwerkzeug kreieren sie aus zwei bis drei Meter hohen und wuchtigen Pappelstämmen imposante Holzfiguren. Drumherum wird ein buntes Programm geboten. So können sich Besucher auf einen Heidemarkt mit regionalen Spezialitäten und den wohl größten Sommer-Biergarten im Naturpark freuen. Das Fest wird mit zahlreichen kulturellen Höhepunkten umrahmt. Beginn ist jeweils um 10 Uhr.

     

    Am ersten Festtag wird um 12 Uhr zu Ehren des zu Anfang des Jahres verstorbenen Malers Wolfgang Köppe, der das Fest erfunden hatte, eine Buche gepflanzt. Ab 14 Uhr präsentiert Sänger Enrico Scheffler aus Aschersleben Schlager auf der Festbühne. 18 Uhr macht dann die MDR-Sommerparty in Tornau Station.

     

    Weitere Programmpunkte am Sonntag: 9 Uhr wird ein Open-Air-Gottesdienst gefeiert, ab 11 Uhr gibt es ein Blasmusik-Konzert und 14.30 Uhr tritt Schlagersängerin Denis Blum aus Fürstenwalde auf. Um 16 Uhr werden die Holzskulpturen-Künstler prämiert. Auch Zuschauer haben wieder die Möglichkeit, ihrem Favoriten eine Stimme zu geben.

     

    Eintritt: für zwei Tage 7 Euro und Kinder 3 Euro, für einen Tag Kinder 2 Euro, sonst 5 Euro pro Person. Veranstalter sind die Gemeinde Tornau und der Verein Dübener Heide e.V.

  • Auf den Spuren der Jäger der Nacht
    Veröffentlicht am 17.07.2018 um 19.46 Uhr

    Eine Reise auf den Spuren der Jäger der Nacht wird am 3. August am Naturparkhaus in Bad Düben geboten. Mit der Mulde und Dübener Heide ist die Kurstadt Bad Düben eingebunden in eine reich strukturierte Landschaft. Da verwundert es nicht, dass sich zahlreiche Fledermausarten wohlfühlen und dort leben. In einer Präsentation will der Naturschutzbund (NABU) Sachsen die Geheimnisse der Fledermäuse erkunden und auf regionale Besonderheiten eingehen. Es wird außerdem ein neues Mitmach-Projekt des NABU-Landesverbands Sachsen vorgestellt. Danach geht es mit einem Ultraschalldetektor auf die Suche nach Fledermäusen an der Mulde, um die kleinen Nachtjäger bei der Jagd zu beobachten und ihre sonst nicht wahrnehmbaren Stimmen hörbar zu machen. Die Veranstaltung ist auch für Grundschulkinder geeignet. Der Eintritt ist frei.

    Um eine vorherige Anmeldung wird gebeten! Datum: 3. August 2018, Uhrzeit: 19 bis ca. 22 Uhr. Treffpunkt: Naturparkhaus, Naturschutzstation, Neuhofstraße 3a, 04849 Bad Düben. Ansprechpartner vor Ort: Udo Reiss, E-Mail: u.reiss@naturpark-duebener-heide.com.

  • Öffentliche Hand und Private investieren 2018 1,4 Millionen Euro in die Dübener Heide
    Veröffentlicht am 15.07.2018 um 18.50 Uhr

    Die Lokale Aktionsgruppe (LAG) Dübener Heide/Sachsen-Anhalt hat im Jahr 2017 Gesamtinvestitionen in Höhe von rund 2,4 Millionen Euro auf den Weg gebracht. Der Anteil der beantragten Fördermittel aus dem EU-Programm LEADER betrug rund 1,46 Millionen Euro. Für 17 der 19 von der LAG ausgewählten Projekte wurden Fördermittel beantragt, einen Antrag zog der Projektträger wieder zurück. In die Umsetzung kommen damit Projekte, wie das Vorhaben des Reit-, Zucht- und Fahrvereins „Heideland“ e.V. in Korgau. Dieser hat die Sanierung des Vereinsheims zur Erneuerung der Bausubstanz des alten Gebäudes sowie Anpassungen der Räume an die Nutzung abgeschlossen. Dafür hat der Verein 141.358 Euro investiert, der LEADER-Zuschuss belief sich auf 113.087 Euro. Die Stadt Gräfenhainichen investierte rund 25.955 Euro (LEADER-Zuschuss: 20.755 Euro) in die ökologische Aufwertung des Naturschutzgebietes „Jösigk“. Dort wurden sogenannte Kunstverjüngungsmaßnahmen vorgenommen. Bei der künstlichen Verjüngung werden Bäume gesät oder gepflanzt. In Altjeßnitz hat ein Ehepaar ein Baumhaus auf Stelzen errichtet; es dient als innovatives Übernachtungsangebot in der Region.

    Im laufenden Jahr sind wiederum Investitionen in Höhe von 1,4 Millionen Euro geplant, der beantragte EU-Zuschuss beträgt rund 828.500 Euro. Für 14 Projekte wurde ein Fördermittelantrag gestellt, davon liegen zwei Bewilligungsbescheide vor. Unter anderem plant die Stadt Bitterfeld-Wolfen eine Trimm-Dich-Anlage am Sportplatz in Greppin. Die Evangelische Akademie Sachsen-Anhalt mit Sitz in Wittenberg will das Projekt Spindestube Dübener Heide umsetzen, das auf Gesundheitsprävention und solidarisches Handeln im Dorf setzt und Bildungs- und Kulturangebote schafft. Und am KiEZ Friedrichsee investiert der Verein Kinder- und Jugenderholung Dübener Heide – Friedrichsee e.V. in einen Rastplatz sowie die Außengestaltung der Anlage.

    „Derzeit ist das Budget ausgelastet. Darüber hinaus haben wir aber eine weitere halbe Million Euro an Fördermitteln außerhalb des LEADER-Programms erschlossen“, sagt Regionalmanagerin Anne-Marie Hiller.

    Projektträger haben indes dem Regionalmanagement der Dübener Heide im Rahmen einer Umfrage gute bis sehr gute Noten für die Arbeit gegeben. Besonders gut werden der Umgangston und der Kommunikationsstil (1,0) bewertet. Mit der Beratungs- und Unterstützungsleistung herrscht aus Sicht der Projektträger/Antragsteller insgesamt eine hohe Zufriedenheit (1,3). Die LAG-Mitglieder befinden, dass LEADER zu einem Nutzen beziehungsweise einem Mehrwert (Wertschöpfung, Lebensqualität, Engagement etc.) in der Region beiträgt (1,6). Ebenso ist eine gute Beratung/Betreuung der Projektträger durch das Regionalmanagement gewährleistet (1,6). Als einziger Punkt wurden die Öffentlichkeitsarbeit und die öffentliche Wahrnehmung des LEADER-Prozesses schwächer bewertet (2,6).

     

    Für Fragen rund um das LEADER-Programm steht das Regionalmanagement Dübener Heide zur Verfügung. Dieses berät Projektträger kostenfrei und begleitet durch das zweistufige Antragsverfahren. Kontakt: Anne-Marie Hiller (Tel.: 0151-55851736); Josef Bühler (Tel.: 0175-5803150).

    Weitere Infos auch im Internet: www.leader-duebener-heide.de

     

    Hintergrund:

    Zur LEADER-Förderregion im anhaltischen Teil der Dübener Heide gehören die Kommunen Bad Schmiedeberg, Bitterfeld-Wolfen, Gräfenhainichen, Kemberg, Muldestausee und Raguhn-Jeßnitz mit den jeweiligen Ortsteilen. Projekte, die mit Fördermitteln der EU realisiert werden sollen, müssen zur LEADER-Entwicklungsstrategie der Dübener Heide passen. Förderbar können Vorhaben sein, die den drei Handlungsfeldern Wirtschaft und Beschäftigung, Naturpark- und Kulturlandschaftsentwicklung und Siedlungs- und Beteiligungsentwicklung zugeordnet werden können.

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Presseanfragen ...

... bitte per e-Mail an presse@naturpark-duebener-heide.com

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