• LEADER-Region Dübener Heide: Geld für Spielplatz, Kegelbahn und zwei Unternehmen

    Veröffentlicht am 21.07.2020 um 11.57 Uhr

    Bis 14. August können weitere Projekte für eine EU-Förderung eingereicht werden

     

    Bad Düben – Im sächsischen Teil der Dübener Heide erhalten die Gemeinde Mockrehna und zwei Unternehmen von der Lokalen Aktionsgruppe Dübener Heide eine finanzielle Förderung von jeweils 20.000 Euro aus dem EU-Förderprogramm LEADER für ihre eingereichte Projekte. Der Fördersatz ist unterschiedlich, dieser liegt zwischen 40 und 80 Prozent.

    So will die Gemeinde Mockrehna mit dem Zuschuss den Spielplatz in Strelln erneuern. Dieser weist ein altes, überholtes und kleines Spielangebot auf und entspricht nicht mehr den heutigen Anforderungen an eine abwechslungsreiche Spielfläche. Die vorhandene große Spielkombination wird deshalb zurückgebaut, neue Spielgeräte werden angeschafft. Wippe, Schaukel, Federtier und eine Parkbank bleiben indes bestehen. Neben den neuen Spielgeräten, die unterschiedliche Bewegungsabläufe beanspruchen, wird eine weitere Parkbank zum Verweilen aufgestellt.  Die Gemeinde Mockrehna investiert in den Spielplatz insgesamt rund 27.000 Euro.

    Weitere 33.600 Euro investiert die Gemeinde in die Erneuerung und Modernisierung Kegelsportanlage Heidelbachsaal in Langenreichenbach. Die über 25 Jahre alte Kegelsportanlage weist immer häufiger technische Probleme auf. Sie wird genutzt vom Sportverein SV Blau-Weiß Langenreichenbach, der insgesamt 67 Mitglieder hat. Die Anlage steht nicht nur den Keglern zur Verfügung.  Weil sie unmittelbar an das Dorfgemeinschaftshaus anschließt, wird sie gern für private Feiern genutzt.

    Das Unternehmen Blumen Sachse in Süptitz erhält den finanziellen Zuschuss aus dem EU-Programm LEADER, um das Dach am Betriebssitz zu sanieren. Der antragstellende Gartenbaubetrieb existiert seit 1991 und produziert am Standort Schnittblumen und Gemüse, die vor Ort, aber auch über den Großhandel vermarktet werden. Die zu sanierende Scheune ist für die Produktion bedeutsam, weil sich dort die Lager- und Kühlräume befinden. Des Weiteren ist der Sozialraum für die vier Mitarbeiter untergebracht. Das Sanierungsvorhaben schafft damit die Voraussetzungen für den Verbleib und das weitere Wachsen des Betriebs am Standort.

    Auch der KfZ-Service Weber aus Großwig nutzt das EU-Förderprogramm LEADER. Das Unternehmen investiert in einen neuen Betriebssitz. Dieser wird auf einem alten Vierseitenhof eingerichtet, der saniert werden muss. Das Areal soll schrittweise um- und wiedergenutzt und neben der KfZ-Werkstatt ein Hofladen mit Landhandel einziehen. Bei dem ausgewählten Projekt geht es um die ansprechende und denkmalgerechte Herstellung der Außenanlagen.

    Bis 14. August können Kommunen, Vereine, Unternehmen und Privatpersonen weitere Projektanträge stellen, um vom EU-Förderprogramm LEADER zu profitieren. Diesmal steht ein Budget von 244.000 Euro zur Verfügung. Voraussetzungen sind: Das jeweilige Vorhaben muss in einer Kommune umgesetzt werden, die im sächsischen Teil der Dübener Heide liegt. Und inhaltlich muss das Vorhaben das Thema Mobilitäts- und Nahversorgungsinfrastruktur sowie bürgerschaftliches Engagement aufgreifen. Förderbar sind zum Beispiel der Neubau oder die komplette Neugestaltung innerörtlicher oder am Siedlungsrand liegender Spielplätze und Treffpunkte, ebenso investive Vorhaben in Gebäude und/oder Außenanlagen einschließlich Ausstattungsobjekten zur Sicherstellung der Grund- und Nahversorgung sowie Daseinsvorsorge.

     

    Fragen beantwortet das Regionalmanagement Dübener Heide. Dieses berät kostenlos und begleitet durch das Antragsverfahren.

     

    Kontakt: Monika Weber und Claudia Jakobartl  // Regionalmanagement Dübener Heide
    Neuhofstraße 3a // Naturparkhaus // 04849 Bad Düben
    E-Mail: info@leader-duebener-heide.de

    Tel.: 034243-342 008 oder 0171-748 85 94

    Weitere Infos auch im Internet: www.leader-duebener-heide.de

  • Elektroroller für Azubis in der Dübener Heide

    Veröffentlicht am 21.07.2020 um 11.51 Uhr

    Bad Düben – Auszubildende in der Dübener Heide sind ab jetzt mit Elektrorollern (E-Scooter) unterwegs. Der Verein Dübener Heide e.V. hat am 16.7.2020 vier E-Scooter an das Heide Spa Hotel & Resort in Bad Düben und weitere zwei an das Mediclin Waldkrankenhaus in Bad Düben (Landkreis Nordsachsen) übergeben. Sie werden den Auszubildenden in den beiden Einrichtungen kostenlos zur Verfügung gestellt.

    Gedacht sind sie vor allem für Lehrlinge, die außerhalb von Bad Düben wohnen und mit den öffentlichen Verkehrsmitteln (ÖPNV) zur Arbeitsstelle oder Berufsschule fahren. Sie können die E-Scooter mitnehmen, um damit die sogenannte „letzte Meile“ von der Haltestelle bis zum Arbeitsplatz oder zur Berufsschule zu fahren. Auch die Mitarbeiter des Vereins Dübener Heide e.V., der mit der Pflege und Entwicklung des Naturparks Dübener Heide in Sachsen und Sachsen-Anhalt von den Bundesländern beauftragt ist, werden zwei E-Scooter für dienstliche Fahrten nutzen.

    Die Anschaffung der E-Scooter sind Teil des länderübergreifenden LEADER Kooperationsprojektes „Vernetzte Mobilität Dübener Heide“. Auftraggeber des Kooperationsprojektes sind der Verein Dübener Heide e.V. sowie der Landkreis Wittenberg in Zusammenarbeit mit den Landkreisen Anhalt-Bitterfeld und Nordsachsen. Bei der Erarbeitung des Projektes stellte sich heraus, dass für Auszubildende in der Verzahnung der letzten Meile zum ÖPNV bzw. zur Berufsschule eine Mobilitätslösung fehlt.  Auszubildende stehen oftmals vor der Frage: Wie komme ich von der Bushaltestelle oder Bahnstation in den Betrieb? Eine Lösung bieten die E-Scooter, welche seit vorigem Jahr mit Inkrafttreten der Elektrokleinstfahrzeuge-Verordnung auf den Straßen in Deutschland zugelassen sind. Diese lassen sich auf ein kompaktes Maß zusammenfalten und können je nach Beförderungsbedingungen auch im ÖPNV, sprich in Bussen, Straßenbahnen und Zügen mitgenommen werden. Sie sind mit einer Geschwindigkeit zwischen sechs und 20 Stundenkilometern unterwegs und eignen sich besonders für Strecken zwischen 1.000 und 2.000 Metern.

    Mit der E-Scooter-Idee hatte sich der Verein Dübener Heide 2019 bei den sächsischen Mitmachfonds beworben und 5000 Euro Preisgeld in der Kategorie Mobilität gewonnen, wofür die sechs E-Scooter angeschafft und nunmehr an Einrichtungen gehen, die junge Leute ausbilden.

     

    Pressekontakt:
    Regionalmanagement Dübener Heide | Claudia Jakobartl
    Neuhofstraße 3a (Naturparkhaus, 04849 Bad Düben)

    Tel. 034243  342008   E-Mail: info@leader-duebener-heide.de

    www.leader-duebener-heide.de

  • „Augenlust & Gaumenfreude“: Wettbewerb für Hersteller regionaler Produkte startet

    Veröffentlicht am 24.06.2020 um 15.56 Uhr

    Teilnehmen können Produzenten und Verarbeiter aus den Landkreisen Anhalt-Bitterfeld, Wittenberg und Nordsachsen sowie aus der Stadt Dessau-Roßlau

     

    Lutherstadt Wittenberg – Unter dem Motto „Augenlust & Gaumenfreude“ können Produzenten und Verarbeiter regionaler Produkte in den Landkreisen Anhalt-Bitterfeld, Wittenberg, Nordsachsen und der Stadt Dessau-Roßlau an einem Wettbewerb teilnehmen. Diesen veranstaltet der Online-Marktplatz Kramer und Konsorten in Kemberg (Landkreis Wittenberg), der Produkte aus der Dübener Heide und angrenzenden Regionen  vertreibt, in Zusammenarbeit mit dem Verein Dübener Heide e.V. sowie der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Anhalt-Bitterfeld I Dessau I Wittenberg mbH.

     

    „Wir laden Produzenten, Verarbeiter, Köche, Designer und Manufakturen ein, sich mit attraktiven neuen oder angepassten Produkten am Wettbewerb zu beteiligen“, sagt Josef Bühler, Regionalmanager in der Dübener Heide.  Dafür werden marktfähige Produkte aus den Bereichen Lebensmittel, Gesundheit und Kunst gesucht. Teilnehmen können regionale Produzenten und regionale Verarbeiter oder auch Manufakturen, die aus den eingangs genannten Regionen stammen oder auch mit einem Partner inner- oder außerhalb der Region aus einem anderen Bereich zusammenarbeiten. Des Weiteren kann teilnehmen, wer ein neues bzw. überarbeitetes Produkt (neue Verpackung, neue Zusatzstoffe etc.) entwickelt hat. Wichtig ist außerdem: Die Produkte sollten möglichst mit regionalen Rohstoff-Anteilen hergestellt und/oder in der Region produziert werden.

     

    Am 16. Juli gibt es einen Info-Abend zum Wettbewerb im Luther-Hotel in Wittenberg. Bis 13. September können sich Produzenten dann mit einer Produktbeschreibung für den Wettbewerb anmelden (Anmeldeformular unter www.kramer-und-konsorten.de). Am 29. Oktober werden schließlich die Preisträger bekannt gegeben.

     

    Die Bewertung erfolgt durch eine unabhängige Jury. Diese legt das Augenmerk auf Ausführung und Verarbeitung des Produkts, die Alltags- und Marktauglichkeit, Innovation und Präsentation sowie Geschmack und Material.

    Alle ausgezeichneten Produkte erhalten ein Preisgeld in Höhe von 250 Euro. Die Jury vergibt Auszeichnungen für die ersten drei Einreichungen mit den besten Bewertungen und Belobigungen für weitere interessante Produkte, die für den Wettbewerb eingereicht werden. Außerdem werden die Prämierten in einer Broschüre präsentiert und bekommen im Rahmen einer zweimonatigen Testphase einen Platz auf dem Online-Marktplatz Kramer und Konsorten. Weitere Infos zum Wettbewerb unter Tel.: 034921 608060 (Kramer und Konsorten).

     

    Einladung als PDF herunterladen

     

    Pressekontakt:
    Regionalmanagement Dübener Heide | Anne-Marie Hiller
    Neuhofstraße 3a (NaturparkHaus, 04849 Bad Düben)

    Tel. 034243  342008   E-Mail: info@leader-duebener-heide.de

    www.leader-duebener-heide.de

  • Sofort vor Ort: Blühwiesen und Fledermauskästen im Naturpark Dübender Heide

    Veröffentlicht am 04.06.2020 um 08.54 Uhr

    Treffen der Naturparke mit Umweltministerin Dalbert – weiteres Projekt der Artensofortförderung für 2020 vorgesehen

     

    Magdeburg. Heute trafen sich die Vertreterinnen und Vertreter der Trägervereine der Naturparke in Sachsen-Anhalt zu einem Arbeitsgespräch im Naturpark Dübener Heide mit Umweltministerin Prof. Dr. Claudia Dalbert. Nach dem Treffen ging es hinaus in die Natur: Die Ministerin konnte sich vor Ort von einem erfolgreichen Projekt der Artensofortförderung 2019 überzeugen. Mit einem Fördervolumen von 18.000 Euro wurden ein Kleingewässer entschlammt, Blühwiesen angelegt und Fledermauskästen angebracht.

     

    „Unsere Naturparke bieten Lebensraum für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten. Dieses wertvolle Naturerbe wollen wir schützen weiterentwickeln. Deshalb werden in den Naturparken mehrere Projekte unseres Artensofortförderprogramms umgesetzt. Seit 2017 wurden 272 kleine Projekte für insgesamt 14,7 Millionen Euro überall im Land durchgeführt – alles Maßnahmen, auf die die Menschen schon lange gewartet haben. In kurzer Zeit wurden viele kleine Summen in den Naturschutz und für den Erhalt der Artenvielfalt investiert. Ich danke den Naturparken für ihr unermüdliches Engagement. Sie schützen unsere Lebensgrundlagen und lassen die Menschen vor Ort die Natur erleben!“, freute sich die Ministerin über die Arbeit der Naturparke und fügte hinzu: „Sie tragen dazu bei, dass die ländlichen Räume in Sachsen-Anhalt als Wohn- und Arbeitsort attraktiv bleiben und der nachhaltige Tourismus gestärkt wird. So geht nachhaltige Entwicklung.“

     

    Auch im Jahr 2020 und 2021 stehen im Rahmen der Artensofortförderung wieder jeweils 5 Millionen Euro Landesmittel für Projekte zum Erhalt der Artenvielfalt im Land zur Verfügung. Der Naturpark Dübener Heide wird aus diesem Topf eine finanzielle Förderung für ein weiteres Projekt erhalten: Am Reinharzer Heidemühlteich sollen für rund 65.000 Euro der Teichdamm saniert und Ständerbauwerke instand gesetzt werden.

     

    Naturparke in Sachsen-Anhalt: Hier bleiben Sie gesund!

     

    „Die Naturparke in Sachsen-Anhalt sind für den nachhalten Tourismus und für die Erholung und für die Gesundheitsvorsorge bestens aufgestellt“, sagte der Sprecher der Arbeitsgemeinschaft der Naturparke, Axel Mitzka, heute. „Wir verzeichnen eine gesteigerte Nachfrage, sich in der Natur unserer Schutzgebiete zu erholen. Darüber freuen wir uns sehr. Gleichzeitig meistern wir die Herausforderungen: Wir halten die erforderlichen Abstands- und Hygieneregeln ein, lenken die Besucherströme und schützen die besonders sensiblen Bereiche der Natur. Wir bitten alle Besucherinnen und Besucher sich immer auf den ausgewiesenen Pfaden aufzuhalten, um den Tieren und Pflanzen ihre Rückzugsorte zu lassen.“ Darüber hinaus wies Mitzka darauf hin, dass die Zusammenarbeit aller Akteure vor Ort von entscheidender Bedeutung sei: „Es ist sehr wichtig, dass Naturpark, Kommunen und Touristikorganisationen abgestimmte und gemeinsam getragene Konzepte und Empfehlungen in die Öffentlichkeit tragen. Dazu gehören auch bisher ungewöhnliche Maßnahmen wie  zum Beispiel ein ‚Wegemanagement‘, damit stark frequentierte Wanderwege sicher genutzt werden können.“

     

    Hintergrund:

     

    Artensofortförderung – Beispiel eines Projektes in der Dübener Heide

    Komplexprojekt im Naturpark Dübener Heide „Arboretum und Schlosspark Burgkemnitz“

     

    Maßnahmen:

    Entschlammung eines Kleingewässers

    Anlage von Blühwiesen

    Anbringen von Fledermaus – Flachkästen

    Entnahme von invasiven Neophyten

     

    Ziel:

    Revitalisierung eines Laichhabitats für Amphibien

    Habitataufwertung für Fledermäuse und Insekten

    Verdrängung eines Staudenknöterichbestandes


    Projektträger: Naturpark-Verein Dübener Heide e.V.
    Förderung: 18.000 Euro
    Umsetzung: Juli 2019 bis Dezember 2019

     

    Förderung der Naturparke durch das Land

     

    Die Landesregierung hat der Förderung der Naturparke seit Jahren einen hohen Stellenwert im Haushalt beigemessen und die Unterstützung der Trägervereine mehrfach angehoben. In diesem Jahr beträgt der Zuschuss an alle Naturparke im Land rund eine Million Euro.

     

    Weitere Informationen finden Sie unter: https://lsaurl.de/sofortistsofort

     

    Bitte beachten Sie die Datenschutzerklärung des Ministeriums für Umwelt, Landwirtschaft und Energie des Landes Sachsen-Anhalt, die Sie hier einsehen oder unter datenschutz@mule.sachsen-anhalt.de abfordern können.

    Referat Presse- und Öffentlichkeitsarbeit


    Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft und Energie
    des Landes Sachsen-Anhalt
    Leipziger Straße 58
    39112 Magdeburg

    Tel.: +49 391 567 1950
    E-Mail: PR@mule.sachsen-anhalt.de

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  • Öffentliche Tagung zur nachhaltigen Kommunalentwicklung in der Dübener Heide

    Veröffentlicht am 13.01.2020 um 08.26 Uhr

    Bad Düben/Tornau – Um die nachhaltige Kommunalentwicklung in der Dübener Heide geht es auf einer öffentlichen Fachtagung am 4. Februar 2020 von 13.30 bis 16.30 Uhr im Bürgerzentrum in Laußig (04838 Laußig, Leipziger Straße 23). Diese ist besonders interessant für Menschen, die sich in der Verwaltung und Gremien kommunalpolitisch engagieren oder als Bürger Themen im Bereich Biodiversität in den Siedlungen, Erneuerbare Energie, Baukultur und Mobilität beschäftigen.

     

    „Aktuell ist der Naturparkplan in Arbeit. Da Naturparkregionen Vorbildfunktionen für eine nachhaltige Entwicklung sein sollen, möchten wir an diesem Tag in Erfahrung bringen, wie das Zusammenspiel der regionalen Ebene Naturpark/LEADER und der lokalen Ebene erfolgen kann“, sagt Josef Bühler, Regionalmanager in der Dübener Heide.

     

    Dazu werden zunächst erste Ergebnisse des Naturparkplans in den Bereichen Tourismus und Naturschutz vorgestellt. Daran schließt sich das Thema nachhaltige Freiraum- und Siedlungsentwicklung an. Spannend dabei: Es werden konkrete Strategien und Best-Practice-Beispiele aus anderen Regionen aufgezeigt.

     

    Im Rahmen eines Internationalen Projektes namens MagicLandscape wurden in der Dübener Heide Vorschläge für die Entwicklung der Biodiversität in und außerhalb von Siedlungen erarbeitet. Anke Hahn von der TU Dresden und Sven Riedl von der Sächsischen Landesstiftung Natur und Umwelt stellen das Projekt vor.

     

    Wie nachhaltige Kommunalentwicklung ganz praktisch funktioniert, zeigt am Beispiel des Bioenergiedorfes Schlöben in Thüringen Hans Peter Perschke, Bürgermeister der Gemeinde und Sprecher des Bürgermeisterdialoges zur nachhaltigen Kommunalentwicklung in Thüringen. Im Anschluss werden in einem offenen Forum Themen und Ideen für die Dübener Heide gesammelt.

     

    Die Fachtagung ist gleichzeitig die länderübergreifende Sitzung der Lokalen Aktionsgruppen (LAG) Sachsen und Sachsen-Anhalt in der Dübener Heide, die die EU-Förderperiode LEADER steuern. Die Teilnahme ist kostenfrei. Um eine Anmeldung bis 31. Januar 2020 per E-Mail an info@leader-duebener-heide.de wird gebeten.

     

     

    Pressekontakt:
    Josef Bühler, Tel.: 034243 342008

    Regionalmanagement Dübener Heide
    Neuhofstraße 3a (Naturparkhaus, 04849 Bad Düben)
    E-Mail: info@leader-duebener-heide.de

    www.leader-duebener-heide.de

  • Originelle Geschenkidee aus der Dübener Heide: Ein Stück Wiesenglück zum Weihnachtsfest

    Veröffentlicht am 04.12.2019 um 11.36 Uhr

    Tornau/Bad Düben – Wer noch auf der Suche nach einer originellen Weihnachtsgeschenkidee ist, kann bei seinen Liebsten mit einer Beteiligung am „WaldWiesen-Traum“ punkten. Dahinter verbirgt sich ein Crowdfunding-Projekt aus dem Verein Dübener Heide e.V., bei dem Beschenkte automatisch zum Unterstützer der Region werden. Crowdfunding bedeutet Schwarmfinanzierung und meint das Sammeln vieler kleiner Geldbeträge, meist über eine Internetplattform, für ein spezielles Vorhaben mit symbolischer Gegenleistung. In diesem Fall bietet sich dem Verein Dübener Heide e.V. die einmalige Möglichkeit, eine drei Hektar große artenreiche Waldwiese im malerischen Fliethbachtal zwischen Kemberg und Bad Schmiedeberg zu erwerben und langfristig mit ihren wertgebenden Arten und in ihrer Schönheit zu erhalten. Waldwiesen waren und sind prägende Bestandteile der Landschaft der Dübener Heide. Heute sind sie europaweit geschützt und bedroht zugleich. Wer das Projekt mit einem Geldbetrag unterstützt, erhält exklusive Gegenleistungen. Ab 30 Euro darf man sich z.B. einen bunten WaldWiesen-Strauß selber pflücken, ab 50 Euro gibt es einen Weihnachtsbaum aus dem Reinharzer Wald und wer 100 Euro und mehr zahlt, nimmt an einem WaldWiesen-Erlebnis mit regionalen Köstlichkeiten teil. Das Vorhaben wird auf Deutschlands zweitgrößter Crowdfunding Plattform „VisionBakery“ unter www.visionbakery.com/waldwiese durchgeführt. Der gewünschte Geldbetrag kann dort direkt via PayPal oder Banküberweisung eingezahlt werden.

     

    Weitere Informationen erhalten Interessierte telefonisch unter 0160-1228586 oder per E-Mail an engagement2020@naturpark-duebener-heide.com.

     

    Pressekontakt:

    Axel Mitzka

    Vorsitzender Verein Dübener Heide e.V.

    Tel.: 0160-1228586

    www.naturpark-duebener-heide.de

  • Mit dem E-Scooter zur Arbeit: LEADER-Projekt „Vernetzte Mobilität Dübener Heide“ übergeben

    Veröffentlicht am 13.11.2019 um 11.15 Uhr

    Bad Düben/Bad Schmiedeberg – Nach fast einjähriger Bearbeitungszeit ist das länderübergreifende LEADER-Kooperationsprojekt „Vernetzte Mobilität Dübener Heide“ fertiggestellt und wurde jetzt im Kurhaus Bad Schmiedeberg präsentiert und feierlich übergeben. Auftraggeber des Kooperationsprojektes sind der Verein Dübener Heide e.V. sowie der Landkreis Wittenberg in Zusammenarbeit mit den Landkreisen Anhalt-Bitterfeld und Nordsachsen.  

     

    Wenn es um die vernetzte Mobilität in der Dübener Heide geht, spielen verschiedene Angebote eine Rolle. Auszubildende stehen oftmals vor der Frage: Wie komme ich von der Bushaltestelle oder Bahnstation in den Betrieb? Eine Lösung sind E-Scooter, die seit Kurzem in Deutschland erlaubt sind. Diese lassen sich auf ein kompaktes Maß zusammenfalten und können je nach Beförderungsbedingungen auch im ÖPNV mitgenommen werden. Somit können sie hervorragend für die „letzte Meile“ zum Arbeitsort eingesetzt werden. Für die Dübener Heide sollen sechs straßenverkehrsgerechte E-Scooter angeschafft und an junge Beschäftigte (vorrangig Auszubildende) mit der Auflage vergeben werden, auch für eine Befragung zum Nutzerverhalten zur Verfügung zu stehen. Die Aktion wird zusammen mit zwei Gesundheits-, Hotel- und Gastronomiebetrieben und einem Produktionsbetrieb aus dem Raum Bad Düben umgesetzt.

     

    Auch die Förderung des Radverkehrs mit Fahrrädern und E-Bikes ist ein wesentlicher Bestandteil moderner Mobilitätsplanung in ländlichen und touristischen Regionen. In enger Zusammenarbeit mit den Akteuren der Region und dem Fachbüro team red Deutschland GmbH werden konkrete Lösungen für die Weiterentwicklung des Radverkehrs erarbeitet, um den Einsatz von E-Bikes zu fördern und damit neue Möglichkeiten für Besucher und Bewohner der Dübener Heide zu schaffen.

     

    Die seit August verkehrende Rufbus Biber-Linie, der die beiden Kurstädte Bad Düben in Sachsen mit Bad Schmiedeberg in Sachsen-Anhalt verbindet, ist zwar kein direktes Ergebnis des Kooperationsprojektes. Die Notwendigkeit der erweiterten Rufbuslinie wurde jedoch im Rahmen des Kooperationsprojektes herausgearbeitet und öffentlichkeitswirksam begleitet. Mit ihm gibt es nunmehr auch Verknüpfungen zum Wanderwege- und Radwegenetz. Demnach sind alle touristischen Ziele in der Region von den bestehenden Linien des touristischen Netzes gut erreichbar, die Kurregionen Bad Schmiedeberg und Bad Düben gut bis sehr gut erschlossen.

     

    Um den praktischen Nutzen dieser Konzeption für die Bewohner und Besucher der Dübener Heide zu realisieren, geht es nun an die Umsetzung der entwickelten Maßnahmen. Denn nur umgesetzte Maßnahmen führen letztlich zu einem fühlbaren Nutzen und Mehrwert in der Region.

     

    Pressekontakt:
    Claudia Jakobartl, Tel.: 034243/342008

    Regionalmanagement Dübener Heide
    Neuhofstraße 3a (Naturparkhaus, 04849 Bad Düben)
    E-Mail: info@leader-duebener-heide.de

    www.leader-duebener-heide.de

  • Entwicklungsplan Naturpark 2030 startet mit Fachtagungen zum Klimawandel und Artenschutz-Management

    Veröffentlicht am 17.09.2019 um 10.17 Uhr

    Bad Düben/Torgau – Am 11. September 2019 fiel der Startschuss zur Fortschreibung des Naturpark-Entwicklungsplans für den sächsischen Teil der länderübergreifenden Naturparkregion Dübener Heide. Im benachbarten Sachsen-Anhalt startete der Prozess bereits im März 2019. Bis Frühjahr 2020 soll der Ziel- und Aufgabenplan für 2030 für beide Landesteile der Dübener Heide vorliegen. Erste Zwischenergebnisse aus den Bereichen Naturschutz und Tourismus werden im Dezember 2019 vorgestellt. Die aktuell gültige Fassung stammt aus dem Jahr 2006.

     

    Der Naturpark-Entwicklungsplan stellt die Ziele mit den zentralen Maßnahmen für die Zukunft der Dübener Heide als Naturpark dar. Er beinhaltet die Aufgabenstellungen für den Naturparkträger, den Verein Dübener Heide e.V., und seiner Partner bis zum Jahr 2030. Für die Fortschreibung werden die Entwicklungsziele des bestehenden Naturparkplans überprüft und mit den Interessensgruppen in der Heide abgestimmt. Die beauftragten Büros neulandplus aus Bad Düben/Aulendorf und StegnerPlan aus Bad Düben führen dazu mehrere themenspezifische Workshops durch. In Ergänzung zu den Workshops werden auf sächsischer Seite zwei Fachtagungen veranstaltet. Darin bringen FachreferentInnen Impulse für die Zukunft der Dübener Heide ein und stellen diese zur Diskussion. Beide Fachtagungen finden im Heide Spa in Bad Düben statt, die erste zum Thema „Anpassungsstrategien Klimawandel: Wald – Wasserwirtschaft – Naturschutz – Landwirtschaft“ am 2. Oktober 2019 von 13.30 bis 17.00 Uhr und die zweite unter dem Titel „Neue Wege im Artenschutz-Management (Biber, Wolf, etc.)“ am 6. November 2019 von 15.00 bis 18.30 Uhr. Die Fachtagungen sind für alle offen. Interessenten werden gebeten sich unter info@neulandplus.de anzumelden.

     

    Neben den Erkenntnissen aus den Workshops und Fachtagungen fließen in den Naturpark Entwicklungsplan Ergebnisse aus laufenden, beteiligungsorientierten Projekten für eine nachhaltige Regionalentwicklung mit ein. Dazu zählen die Erstellung eines Standortmarketing-Konzeptes für die Dübener Heide mit den Schwerpunkten „Wohnen und Arbeiten“ sowie „Outdoor und Wandern“, die Entwicklung von länderübergreifenden Mobilitätslösungen für den Berufs- und Tourismusverkehr in der Dübener Heide und die Umsetzung einer Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) in der Naturparkregion. Weitere Projektinformationen sind auf der Internetseite des Naturparks www.naturpark-duebener-heide.de zu finden. Die Fortschreibung des Pflege- und Entwicklungskonzeptes für den sächsischen Teil der Dübener Heide wird aus Mitteln des Freistaates Sachsen finanziert.

     

    Hintergrund:

    Der Naturpark Dübener Heide wurde 1992 gegründet. Er umfasst 75.000 Hektar Gesamtfläche in Sachsen und Sachsen-Anhalt und ist das größte zusammenhängende Mischwaldgebiet in Mitteldeutschland. Träger ist der rund 350 Mitglieder starke Verein Dübener Heide e.V., der im März 1990 gegründet wurde. Der Verein ist Mitglied im Verband Deutscher Naturparke (VDN). Das ist der Dachverband der 104 Naturparke in Deutschland, die überwiegend aus Landschafts- und Naturschutzgebieten bestehen. Sie nehmen ca. 25 Prozent der Fläche der Bundesrepublik Deutschland ein und bewahren und entwickeln Natur und Landschaft mit und für Menschen. Naturparke eignen sich besonders für Erholung und Naturerleben. Sie sind eine Schutzgebietskategorie nach dem Bundesnaturschutzgesetz, verbinden den Schutz und die Nutzung von Natur und Landschaft. Die Balance zwischen intakter Natur, wirtschaftlichem Wohlergehen und guter Lebensqualität wird durch Naturparke angestrebt. Sie sind damit Vorbildlandschaften für die Entwicklung ländlicher Regionen insgesamt und bieten die Chance, auf einem Viertel der Fläche Deutschlands nachhaltige Entwicklung voranzutreiben. Naturparke besitzen auch auf europäischer Ebene eine zukunftsweisende Rolle für den Schutz der Natur, die landschaftsbezogene Erholung und die integrierte nachhaltige Entwicklung des ländlichen Raums.

     

    Pressekontakt:

    Thomas Klepel, Naturparkleiter

    Telefon: 0174 32 43 030

    eMail: info@naturpark-duebener-heide.com

    www.naturpark-duebener-heide.de

     

  • Am 3. Oktober wird „entkusselt“: Heidekraut-Aktionstag in der Dübener Heide

    Veröffentlicht am 17.09.2019 um 10.16 Uhr

    Bad Düben/Authausen – Am 3. Oktober 2019 lockt der mittlerweile 6. Heidekraut-Aktionstag Naturliebhaber und solche, die es werden wollen, in den Naturpark Dübener Heide. Schon mal was vom Entkusseln gehört? So wird das Entfernen von jungen Bäumen und Sträuchern bezeichnet – und zwar auf den Flächen, wo das Heidekraut in der Naturparkregion wächst, damit sich die Kulturen ungehindert entfalten können. Jeder, der Spaß an der Arbeit in der Natur hat, kann mitmachen. Werkzeuge und Handschuhe werden gestellt.

     

    In diesem Jahr bietet der Naturpark Dübener Heide in Zusammenarbeit mit der Sächsischen Landesstiftung Natur und Umwelt und dem Projekt MaGICLandscapes eine E-Bike-Tour zur Fläche des Heidekraut-Einsatzes im Authausener Wald an. Um 9 Uhr findet eine Einweisung für den Heidekraut-Aktionstag am NaturparkHaus in Bad Düben statt. Von dort aus startet im Anschluss die ca. 30 km lange E-Bike-Tour. Auf dem Hinweg (ca. 20 km) werden zwei bis drei Stopps eingelegt, wo es viel Wissenswertes zu erfahren gibt. Danach geht es mit den E-Bikes auf direktem Weg zurück zum NaturparkHaus (ca. 10 km). Die Fahrt dient auch dazu, neue Erkenntnisse zum Radwegenetz und zur Anbindung von Bad Düben in die Heide zu erproben. Sie wird wissenschaftlich begleitet. Es stehen insgesamt 11 Plätze kostenfrei zur Verfügung und müssen vorher angemeldet werden. Die Anmeldung für die E-Bike Tour erfolgt direkt bei der Sächsischen Landesstiftung Natur und Umwelt, Ansprechpartner Herr Sven Riedl, Telefon: 0351 81416 618 oder per E-Mail: Sven.Riedl@lanu.sachsen.de.

     

    Für Anreisende mit dem Auto ist der Treffpunkt um 9 Uhr am NaturparkHaus in Bad Düben, dann geht es weiter in das Revier Authausener Wald der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU). Dort treffen sich die beiden Anreise-Gruppen (Auto/Rad) wieder und nehmen gemeinsam am „Entkusseln“ teil. Wer Lust auf den Aktionstag hat, kann sich dafür beim Verein Dübener Heide per E-Mail unter engagement2020@naturpark-duebener-heide.com anmelden. Mit Aktionen wie dem Heidekraut-Tag wollen der Verein Dübener Heide und seine Partner Freiwillige für die Naturschutzarbeit gewinnen. Mehr Informationen zu Zeit- und Geldengagement in der Natur finden Sie unter www.regiocrowd.de.

     

     

    Pressekontakt:

    Axel Mitzka

    Telefon: 0160 1228 586

    www.naturpark-duebener-heide.de      

  • Standortmarketing soll Naturpark Dübener Heide mehr Einwohner, Fachkräfte und Gäste bringen

    Veröffentlicht am 17.09.2019 um 10.13 Uhr

    Bad Düben/Bad Schmiedeberg – Der Naturpark Dübener Heide wird sich künftig stärker als Lebens- und Arbeitsregion für Familien und Fachkräfte sowie als Qualitätswanderregion positionieren und dafür ein aktives Standortmarketing betreiben. Das ist das Ergebnis einer jetzt vorliegenden Konzeption, die vom Verein Dübener Heide e.V. als Träger des gleichnamigen Naturparks und der Leipziger Agentur commlab vorgestellt wurde. Die EU unterstützt das Projekt über das Förderprogramm LEADER. Ziel ist es, das „Wir-Gefühl“ und Miteinander in der Region zu stärken und nach außen hin an Bekanntheit zu gewinnen, um Städter für das Leben auf dem Land, potenzielle Gäste für die Vielzahl an Freizeitmöglichkeiten in den Bereichen Outdoor, Wandern und Gesundheit und Fach- und Führungskräfte für einheimische Unternehmen zu gewinnen. Die Familie und ein starkes „WIR-Gefühl“ werden dabei zentrale Bestandteile des Standortmarketings für die Dübener Heide sein.

     

    Roland Märtz, Vorsitzender Lokalen Aktionsgruppe (LAG) Dübener Heide/Sachsen hält ein aktives Standortmarketing für sinnvoll: „Das Konzept, das jetzt vorliegt, ist die eine Sache, auf die Umsetzung kommt es jetzt an. Wenn wir das nicht schaffen, wird die Dübener kein Leuchtturm.“

     

    Thomas Klepel, Vorsitzender der LAG Dübener Heide/Sachsen-Anhalt: „Die Befragung der Einwohner zeigt, dass die Lebensqualität in der Dübener Heide Bestnoten erhält, dies trifft auch auf die Kinderbetreuung und Gesundheitsvorsorge zu. Die Nachfrage an qualifizierten Fachkräften ist hoch. Die vorhandene Infrastruktur wie Mobilitätsangebote und Radwege erhielten unterdurchschnittliche Beurteilungen. Unsere Anstrengungen müssen wir künftig auf die Verbesserung der Infrastruktur und  der Freizeit-, Outdoor- und Kulturangebote richten.“

     

    Demnach wird im Bereich Tourismus die Dübener Heide stärker als regionalübergreifende Wander- und Radregion, aber auch als ein Naturpark mit vielfältigen Freizeitangeboten für die ganze Familie beworben. Dafür soll die Marke „Dübener Heide“ als Qualitätswanderregion mit den Schwerpunkten Outdoor/Wandern und Gesundheit gestärkt werden. Neue Kernbotschaften sind: Natur erleben, Körper und Geist stärken, aktiv sein, Kultur und Tradition kennenlernen. Geplant sind eine gezielte Vermarktung regionaler Produkte, Genießer-Touren, bei denen es um die Kulinarik geht, besondere Campingangebote (Survival-Wochenende – überleben in der Natur) und neue Wanderangebote (z.B. Kennlern-Wandern für Singles).

     

    Des Weiteren wird der Bereich Wohnen und Arbeiten in den nächsten Jahren mehr in den Fokus rücken unter dem Motto: „Leben und arbeiten, wo andere Urlaub machen“. Hier sind Marketing-Aktivitäten im Online-Bereich, Printwerbung und verschiedene Veranstaltungsformate modellhaft für die Kleinstädte Dommitzsch (Landkreis Nordsachsen) und Bad Schmiedeberg (Landkreis Wittenberg) geplant. Für Bad Schmiedeberg wird als zentrales Ziel das Wachstum der Bevölkerung durch Zuzug gesetzt beziehungsweise soll die Bevölkerungszahl gehalten werden. Das gut erschlossene Neubaugebiet zusammen mit dem Jobangebot im Gesundheitswesen bieten ausreichend Potenzial dafür. Eine Steigerung der Arbeitsmöglichkeiten und besonders die gewerbliche Ansiedlung werden für Dommitzsch als Ziele formuliert. Potenziale bieten der Leerstand an Wohnimmobilien und das Angebot großzügiger Gewerbeflächen.

     

    Das Standortmarketingkonzept ist in den vergangenen Monaten unter großer Bürgerbeteiligung entstanden und von der Agentur commlab erstellt worden. Die Einwohner brachten sich über die Online-Plattform zukunft-duebener-heide.de und bei Workshops mit einer Vielzahl von Ideen zur Stärkung ihrer Heimatregion ein. Die verschiedenen im Konzept enthaltenden Einzelmaßnahmen sollen in den nächsten zwei Jahren umgesetzt werden.

     

    Die Dübener Heide ist eine Naturparkregion, verteilt auf die zwei Bundesländer Sachsen und Sachsen-Anhalt, die drei Landkreise Nordsachsen, Wittenberg und Anhalt-Bitterfeld. Die Region umfasst 75.000 Hektar Fläche. Sie ist traditionell bekannt als Rad- und Wanderregion und Erholungsraum. Die Dübener Heide steht für eine vielfältige Tier- und Pflanzenwelt, ist Heimat für mehr als 80.000 Einwohner und ein Wirtschaftsstandort mit über 36.000 sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten.

     

    Pressekontakt:
    Claudia Jakobartl, Tel.: 034243/342008

    Regionalmanagement Dübener Heide
    Neuhofstraße 3a (Naturparkhaus, 04849 Bad Düben)
    E-Mail: info@leader-duebener-heide.de

    www.leader-duebener-heide.de

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