• Originelle Geschenkidee aus der Dübener Heide: Ein Stück Wiesenglück zum Weihnachtsfest

    Veröffentlicht am 04.12.2019 um 11.36 Uhr

    Tornau/Bad Düben – Wer noch auf der Suche nach einer originellen Weihnachtsgeschenkidee ist, kann bei seinen Liebsten mit einer Beteiligung am „WaldWiesen-Traum“ punkten. Dahinter verbirgt sich ein Crowdfunding-Projekt aus dem Verein Dübener Heide e.V., bei dem Beschenkte automatisch zum Unterstützer der Region werden. Crowdfunding bedeutet Schwarmfinanzierung und meint das Sammeln vieler kleiner Geldbeträge, meist über eine Internetplattform, für ein spezielles Vorhaben mit symbolischer Gegenleistung. In diesem Fall bietet sich dem Verein Dübener Heide e.V. die einmalige Möglichkeit, eine drei Hektar große artenreiche Waldwiese im malerischen Fliethbachtal zwischen Kemberg und Bad Schmiedeberg zu erwerben und langfristig mit ihren wertgebenden Arten und in ihrer Schönheit zu erhalten. Waldwiesen waren und sind prägende Bestandteile der Landschaft der Dübener Heide. Heute sind sie europaweit geschützt und bedroht zugleich. Wer das Projekt mit einem Geldbetrag unterstützt, erhält exklusive Gegenleistungen. Ab 30 Euro darf man sich z.B. einen bunten WaldWiesen-Strauß selber pflücken, ab 50 Euro gibt es einen Weihnachtsbaum aus dem Reinharzer Wald und wer 100 Euro und mehr zahlt, nimmt an einem WaldWiesen-Erlebnis mit regionalen Köstlichkeiten teil. Das Vorhaben wird auf Deutschlands zweitgrößter Crowdfunding Plattform „VisionBakery“ unter www.visionbakery.com/waldwiese durchgeführt. Der gewünschte Geldbetrag kann dort direkt via PayPal oder Banküberweisung eingezahlt werden.

     

    Weitere Informationen erhalten Interessierte telefonisch unter 0160-1228586 oder per E-Mail an engagement2020@naturpark-duebener-heide.com.

     

    Pressekontakt:

    Axel Mitzka

    Vorsitzender Verein Dübener Heide e.V.

    Tel.: 0160-1228586

    www.naturpark-duebener-heide.de

  • Mit dem E-Scooter zur Arbeit: LEADER-Projekt „Vernetzte Mobilität Dübener Heide“ übergeben

    Veröffentlicht am 13.11.2019 um 11.15 Uhr

    Bad Düben/Bad Schmiedeberg – Nach fast einjähriger Bearbeitungszeit ist das länderübergreifende LEADER-Kooperationsprojekt „Vernetzte Mobilität Dübener Heide“ fertiggestellt und wurde jetzt im Kurhaus Bad Schmiedeberg präsentiert und feierlich übergeben. Auftraggeber des Kooperationsprojektes sind der Verein Dübener Heide e.V. sowie der Landkreis Wittenberg in Zusammenarbeit mit den Landkreisen Anhalt-Bitterfeld und Nordsachsen.  

     

    Wenn es um die vernetzte Mobilität in der Dübener Heide geht, spielen verschiedene Angebote eine Rolle. Auszubildende stehen oftmals vor der Frage: Wie komme ich von der Bushaltestelle oder Bahnstation in den Betrieb? Eine Lösung sind E-Scooter, die seit Kurzem in Deutschland erlaubt sind. Diese lassen sich auf ein kompaktes Maß zusammenfalten und können je nach Beförderungsbedingungen auch im ÖPNV mitgenommen werden. Somit können sie hervorragend für die „letzte Meile“ zum Arbeitsort eingesetzt werden. Für die Dübener Heide sollen sechs straßenverkehrsgerechte E-Scooter angeschafft und an junge Beschäftigte (vorrangig Auszubildende) mit der Auflage vergeben werden, auch für eine Befragung zum Nutzerverhalten zur Verfügung zu stehen. Die Aktion wird zusammen mit zwei Gesundheits-, Hotel- und Gastronomiebetrieben und einem Produktionsbetrieb aus dem Raum Bad Düben umgesetzt.

     

    Auch die Förderung des Radverkehrs mit Fahrrädern und E-Bikes ist ein wesentlicher Bestandteil moderner Mobilitätsplanung in ländlichen und touristischen Regionen. In enger Zusammenarbeit mit den Akteuren der Region und dem Fachbüro team red Deutschland GmbH werden konkrete Lösungen für die Weiterentwicklung des Radverkehrs erarbeitet, um den Einsatz von E-Bikes zu fördern und damit neue Möglichkeiten für Besucher und Bewohner der Dübener Heide zu schaffen.

     

    Die seit August verkehrende Rufbus Biber-Linie, der die beiden Kurstädte Bad Düben in Sachsen mit Bad Schmiedeberg in Sachsen-Anhalt verbindet, ist zwar kein direktes Ergebnis des Kooperationsprojektes. Die Notwendigkeit der erweiterten Rufbuslinie wurde jedoch im Rahmen des Kooperationsprojektes herausgearbeitet und öffentlichkeitswirksam begleitet. Mit ihm gibt es nunmehr auch Verknüpfungen zum Wanderwege- und Radwegenetz. Demnach sind alle touristischen Ziele in der Region von den bestehenden Linien des touristischen Netzes gut erreichbar, die Kurregionen Bad Schmiedeberg und Bad Düben gut bis sehr gut erschlossen.

     

    Um den praktischen Nutzen dieser Konzeption für die Bewohner und Besucher der Dübener Heide zu realisieren, geht es nun an die Umsetzung der entwickelten Maßnahmen. Denn nur umgesetzte Maßnahmen führen letztlich zu einem fühlbaren Nutzen und Mehrwert in der Region.

     

    Pressekontakt:
    Claudia Jakobartl, Tel.: 034243/342008

    Regionalmanagement Dübener Heide
    Neuhofstraße 3a (Naturparkhaus, 04849 Bad Düben)
    E-Mail: info@leader-duebener-heide.de

    www.leader-duebener-heide.de

  • Entwicklungsplan Naturpark 2030 startet mit Fachtagungen zum Klimawandel und Artenschutz-Management

    Veröffentlicht am 17.09.2019 um 10.17 Uhr

    Bad Düben/Torgau – Am 11. September 2019 fiel der Startschuss zur Fortschreibung des Naturpark-Entwicklungsplans für den sächsischen Teil der länderübergreifenden Naturparkregion Dübener Heide. Im benachbarten Sachsen-Anhalt startete der Prozess bereits im März 2019. Bis Frühjahr 2020 soll der Ziel- und Aufgabenplan für 2030 für beide Landesteile der Dübener Heide vorliegen. Erste Zwischenergebnisse aus den Bereichen Naturschutz und Tourismus werden im Dezember 2019 vorgestellt. Die aktuell gültige Fassung stammt aus dem Jahr 2006.

     

    Der Naturpark-Entwicklungsplan stellt die Ziele mit den zentralen Maßnahmen für die Zukunft der Dübener Heide als Naturpark dar. Er beinhaltet die Aufgabenstellungen für den Naturparkträger, den Verein Dübener Heide e.V., und seiner Partner bis zum Jahr 2030. Für die Fortschreibung werden die Entwicklungsziele des bestehenden Naturparkplans überprüft und mit den Interessensgruppen in der Heide abgestimmt. Die beauftragten Büros neulandplus aus Bad Düben/Aulendorf und StegnerPlan aus Bad Düben führen dazu mehrere themenspezifische Workshops durch. In Ergänzung zu den Workshops werden auf sächsischer Seite zwei Fachtagungen veranstaltet. Darin bringen FachreferentInnen Impulse für die Zukunft der Dübener Heide ein und stellen diese zur Diskussion. Beide Fachtagungen finden im Heide Spa in Bad Düben statt, die erste zum Thema „Anpassungsstrategien Klimawandel: Wald – Wasserwirtschaft – Naturschutz – Landwirtschaft“ am 2. Oktober 2019 von 13.30 bis 17.00 Uhr und die zweite unter dem Titel „Neue Wege im Artenschutz-Management (Biber, Wolf, etc.)“ am 6. November 2019 von 15.00 bis 18.30 Uhr. Die Fachtagungen sind für alle offen. Interessenten werden gebeten sich unter info@neulandplus.de anzumelden.

     

    Neben den Erkenntnissen aus den Workshops und Fachtagungen fließen in den Naturpark Entwicklungsplan Ergebnisse aus laufenden, beteiligungsorientierten Projekten für eine nachhaltige Regionalentwicklung mit ein. Dazu zählen die Erstellung eines Standortmarketing-Konzeptes für die Dübener Heide mit den Schwerpunkten „Wohnen und Arbeiten“ sowie „Outdoor und Wandern“, die Entwicklung von länderübergreifenden Mobilitätslösungen für den Berufs- und Tourismusverkehr in der Dübener Heide und die Umsetzung einer Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) in der Naturparkregion. Weitere Projektinformationen sind auf der Internetseite des Naturparks www.naturpark-duebener-heide.de zu finden. Die Fortschreibung des Pflege- und Entwicklungskonzeptes für den sächsischen Teil der Dübener Heide wird aus Mitteln des Freistaates Sachsen finanziert.

     

    Hintergrund:

    Der Naturpark Dübener Heide wurde 1992 gegründet. Er umfasst 75.000 Hektar Gesamtfläche in Sachsen und Sachsen-Anhalt und ist das größte zusammenhängende Mischwaldgebiet in Mitteldeutschland. Träger ist der rund 350 Mitglieder starke Verein Dübener Heide e.V., der im März 1990 gegründet wurde. Der Verein ist Mitglied im Verband Deutscher Naturparke (VDN). Das ist der Dachverband der 104 Naturparke in Deutschland, die überwiegend aus Landschafts- und Naturschutzgebieten bestehen. Sie nehmen ca. 25 Prozent der Fläche der Bundesrepublik Deutschland ein und bewahren und entwickeln Natur und Landschaft mit und für Menschen. Naturparke eignen sich besonders für Erholung und Naturerleben. Sie sind eine Schutzgebietskategorie nach dem Bundesnaturschutzgesetz, verbinden den Schutz und die Nutzung von Natur und Landschaft. Die Balance zwischen intakter Natur, wirtschaftlichem Wohlergehen und guter Lebensqualität wird durch Naturparke angestrebt. Sie sind damit Vorbildlandschaften für die Entwicklung ländlicher Regionen insgesamt und bieten die Chance, auf einem Viertel der Fläche Deutschlands nachhaltige Entwicklung voranzutreiben. Naturparke besitzen auch auf europäischer Ebene eine zukunftsweisende Rolle für den Schutz der Natur, die landschaftsbezogene Erholung und die integrierte nachhaltige Entwicklung des ländlichen Raums.

     

    Pressekontakt:

    Thomas Klepel, Naturparkleiter

    Telefon: 0174 32 43 030

    eMail: info@naturpark-duebener-heide.com

    www.naturpark-duebener-heide.de

     

  • Am 3. Oktober wird „entkusselt“: Heidekraut-Aktionstag in der Dübener Heide

    Veröffentlicht am 17.09.2019 um 10.16 Uhr

    Bad Düben/Authausen – Am 3. Oktober 2019 lockt der mittlerweile 6. Heidekraut-Aktionstag Naturliebhaber und solche, die es werden wollen, in den Naturpark Dübener Heide. Schon mal was vom Entkusseln gehört? So wird das Entfernen von jungen Bäumen und Sträuchern bezeichnet – und zwar auf den Flächen, wo das Heidekraut in der Naturparkregion wächst, damit sich die Kulturen ungehindert entfalten können. Jeder, der Spaß an der Arbeit in der Natur hat, kann mitmachen. Werkzeuge und Handschuhe werden gestellt.

     

    In diesem Jahr bietet der Naturpark Dübener Heide in Zusammenarbeit mit der Sächsischen Landesstiftung Natur und Umwelt und dem Projekt MaGICLandscapes eine E-Bike-Tour zur Fläche des Heidekraut-Einsatzes im Authausener Wald an. Um 9 Uhr findet eine Einweisung für den Heidekraut-Aktionstag am NaturparkHaus in Bad Düben statt. Von dort aus startet im Anschluss die ca. 30 km lange E-Bike-Tour. Auf dem Hinweg (ca. 20 km) werden zwei bis drei Stopps eingelegt, wo es viel Wissenswertes zu erfahren gibt. Danach geht es mit den E-Bikes auf direktem Weg zurück zum NaturparkHaus (ca. 10 km). Die Fahrt dient auch dazu, neue Erkenntnisse zum Radwegenetz und zur Anbindung von Bad Düben in die Heide zu erproben. Sie wird wissenschaftlich begleitet. Es stehen insgesamt 11 Plätze kostenfrei zur Verfügung und müssen vorher angemeldet werden. Die Anmeldung für die E-Bike Tour erfolgt direkt bei der Sächsischen Landesstiftung Natur und Umwelt, Ansprechpartner Herr Sven Riedl, Telefon: 0351 81416 618 oder per E-Mail: Sven.Riedl@lanu.sachsen.de.

     

    Für Anreisende mit dem Auto ist der Treffpunkt um 9 Uhr am NaturparkHaus in Bad Düben, dann geht es weiter in das Revier Authausener Wald der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU). Dort treffen sich die beiden Anreise-Gruppen (Auto/Rad) wieder und nehmen gemeinsam am „Entkusseln“ teil. Wer Lust auf den Aktionstag hat, kann sich dafür beim Verein Dübener Heide per E-Mail unter engagement2020@naturpark-duebener-heide.com anmelden. Mit Aktionen wie dem Heidekraut-Tag wollen der Verein Dübener Heide und seine Partner Freiwillige für die Naturschutzarbeit gewinnen. Mehr Informationen zu Zeit- und Geldengagement in der Natur finden Sie unter www.regiocrowd.de.

     

     

    Pressekontakt:

    Axel Mitzka

    Telefon: 0160 1228 586

    www.naturpark-duebener-heide.de      

  • Standortmarketing soll Naturpark Dübener Heide mehr Einwohner, Fachkräfte und Gäste bringen

    Veröffentlicht am 17.09.2019 um 10.13 Uhr

    Bad Düben/Bad Schmiedeberg – Der Naturpark Dübener Heide wird sich künftig stärker als Lebens- und Arbeitsregion für Familien und Fachkräfte sowie als Qualitätswanderregion positionieren und dafür ein aktives Standortmarketing betreiben. Das ist das Ergebnis einer jetzt vorliegenden Konzeption, die vom Verein Dübener Heide e.V. als Träger des gleichnamigen Naturparks und der Leipziger Agentur commlab vorgestellt wurde. Die EU unterstützt das Projekt über das Förderprogramm LEADER. Ziel ist es, das „Wir-Gefühl“ und Miteinander in der Region zu stärken und nach außen hin an Bekanntheit zu gewinnen, um Städter für das Leben auf dem Land, potenzielle Gäste für die Vielzahl an Freizeitmöglichkeiten in den Bereichen Outdoor, Wandern und Gesundheit und Fach- und Führungskräfte für einheimische Unternehmen zu gewinnen. Die Familie und ein starkes „WIR-Gefühl“ werden dabei zentrale Bestandteile des Standortmarketings für die Dübener Heide sein.

     

    Roland Märtz, Vorsitzender Lokalen Aktionsgruppe (LAG) Dübener Heide/Sachsen hält ein aktives Standortmarketing für sinnvoll: „Das Konzept, das jetzt vorliegt, ist die eine Sache, auf die Umsetzung kommt es jetzt an. Wenn wir das nicht schaffen, wird die Dübener kein Leuchtturm.“

     

    Thomas Klepel, Vorsitzender der LAG Dübener Heide/Sachsen-Anhalt: „Die Befragung der Einwohner zeigt, dass die Lebensqualität in der Dübener Heide Bestnoten erhält, dies trifft auch auf die Kinderbetreuung und Gesundheitsvorsorge zu. Die Nachfrage an qualifizierten Fachkräften ist hoch. Die vorhandene Infrastruktur wie Mobilitätsangebote und Radwege erhielten unterdurchschnittliche Beurteilungen. Unsere Anstrengungen müssen wir künftig auf die Verbesserung der Infrastruktur und  der Freizeit-, Outdoor- und Kulturangebote richten.“

     

    Demnach wird im Bereich Tourismus die Dübener Heide stärker als regionalübergreifende Wander- und Radregion, aber auch als ein Naturpark mit vielfältigen Freizeitangeboten für die ganze Familie beworben. Dafür soll die Marke „Dübener Heide“ als Qualitätswanderregion mit den Schwerpunkten Outdoor/Wandern und Gesundheit gestärkt werden. Neue Kernbotschaften sind: Natur erleben, Körper und Geist stärken, aktiv sein, Kultur und Tradition kennenlernen. Geplant sind eine gezielte Vermarktung regionaler Produkte, Genießer-Touren, bei denen es um die Kulinarik geht, besondere Campingangebote (Survival-Wochenende – überleben in der Natur) und neue Wanderangebote (z.B. Kennlern-Wandern für Singles).

     

    Des Weiteren wird der Bereich Wohnen und Arbeiten in den nächsten Jahren mehr in den Fokus rücken unter dem Motto: „Leben und arbeiten, wo andere Urlaub machen“. Hier sind Marketing-Aktivitäten im Online-Bereich, Printwerbung und verschiedene Veranstaltungsformate modellhaft für die Kleinstädte Dommitzsch (Landkreis Nordsachsen) und Bad Schmiedeberg (Landkreis Wittenberg) geplant. Für Bad Schmiedeberg wird als zentrales Ziel das Wachstum der Bevölkerung durch Zuzug gesetzt beziehungsweise soll die Bevölkerungszahl gehalten werden. Das gut erschlossene Neubaugebiet zusammen mit dem Jobangebot im Gesundheitswesen bieten ausreichend Potenzial dafür. Eine Steigerung der Arbeitsmöglichkeiten und besonders die gewerbliche Ansiedlung werden für Dommitzsch als Ziele formuliert. Potenziale bieten der Leerstand an Wohnimmobilien und das Angebot großzügiger Gewerbeflächen.

     

    Das Standortmarketingkonzept ist in den vergangenen Monaten unter großer Bürgerbeteiligung entstanden und von der Agentur commlab erstellt worden. Die Einwohner brachten sich über die Online-Plattform zukunft-duebener-heide.de und bei Workshops mit einer Vielzahl von Ideen zur Stärkung ihrer Heimatregion ein. Die verschiedenen im Konzept enthaltenden Einzelmaßnahmen sollen in den nächsten zwei Jahren umgesetzt werden.

     

    Die Dübener Heide ist eine Naturparkregion, verteilt auf die zwei Bundesländer Sachsen und Sachsen-Anhalt, die drei Landkreise Nordsachsen, Wittenberg und Anhalt-Bitterfeld. Die Region umfasst 75.000 Hektar Fläche. Sie ist traditionell bekannt als Rad- und Wanderregion und Erholungsraum. Die Dübener Heide steht für eine vielfältige Tier- und Pflanzenwelt, ist Heimat für mehr als 80.000 Einwohner und ein Wirtschaftsstandort mit über 36.000 sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten.

     

    Pressekontakt:
    Claudia Jakobartl, Tel.: 034243/342008

    Regionalmanagement Dübener Heide
    Neuhofstraße 3a (Naturparkhaus, 04849 Bad Düben)
    E-Mail: info@leader-duebener-heide.de

    www.leader-duebener-heide.de

  • Der Rufbus kommt: Biber-Linie startet in der Dübener Heide – kostenfreie Fahrten am 18. August

    Veröffentlicht am 09.08.2019 um 16.05 Uhr

    Bad Düben/Bad Schmiedeberg – Im Naturpark Dübener Heide wird der Öffentliche Personennahverkehr verbessert. Am 19. August geht mit einem Bus-Angebot der Landkreise Nordsachsen und Wittenberg die BIBER-LINIE an den Start. Diese verbindet die beiden Kurstädte Bad Düben in Sachsen mit Bad Schmiedeberg in Sachsen-Anhalt.

     

    Bereits einen Tag zuvor, am 18. August, gibt es für Interessierte den ganzen Tag lang kostenlose Fahrten und Freizeitangebote in Bad Düben, Söllichau und Bad Schmiedeberg. Unter anderem werden Stadt- und Kurparkführungen in beiden Städten sowie Wanderungen zur „Schönen Aussicht“ bei Bad Schmiedeberg geboten. In Söllichau öffnet die Heimatstube und Führungen durch die Kirche finden statt. Eine Übersicht finden Interessierte auf der Internetseite www.naturpark-duebener-heide.com


    Im Zwei-Stunden-Takt werden am 18. August folgende Haltestellen angefahren: Bad Düben, Heide Spa – Paradeplatz – Gleinermühle – Söllichau, Gartenstraße – Moschwig – Bad Schmiedeberg, Kurzentrum – Dommitzscher Straße – Bahnhof. Bad Schmiedeberg, Bahnhof – Dommitzscher Straße – Kurzentrum – Moschwig – Söllichau, Gartenstraße – Gleinermühle – Bad Düben, Paradeplatz – Heide Spa.

     

    Am 19. August geht es dann richtig los: Nicht nur Kurgäste profitieren von dem Angebot. Auch Berufspendler, Tagestouristen und Wanderer kommen mit dem Rufbus 238 auf ihre Kosten, denn das Angebot der Rufbuslinie 238 wurde erweitert: montags bis freitags stündlich zwischen 6 und 18 Uhr, am Wochenende alle zwei Stunden zwischen 8 Uhr und 18 Uhr. An eine Anschlussverbindung von Bad Schmiedeberg nach Wittenberg (Linie 306) bzw. von Bad Düben nach Eilenburg (Linie 232) und nach Leipzig (Linie 196) ist ebenfalls gedacht.

     

    „Unser Qualitätswanderweg Heide-Biber-Tour gewinnt dadurch an Attraktivität, weil der Rufbus die Wanderer wieder an ihren Ausgangsort zurückbringt. Die gut getakteten Anschlussverbindungen nach Wittenberg und Leipzig machen die vernetzte Mobilität in der Dübener Heide komplett“, freut sich Naturparkleiter Thomas Klepel. Die Biber-Linie muss bis eine Stunde vor Abfahrt unter Tel. 03421 / 7746620 gerufen werden.


    Die Notwendigkeit der erweiterten Rufbuslinie wurde im Rahmen des länderübergreifenden LEADER-Kooperationsprojektes „Vernetzte Mobilität Dübener Heide“ herausgearbeitet. Über dieses Projekt will der Verein Dübener Heide e.V., Träger des gleichnamigen Naturparks, zusammen mit den Landkreisen Anhalt-Bitterfeld, Nordsachsen und Wittenberg das Mobilitätsangebot in der Region verbessern.


    „Die LEADER-Aktionsgruppe der Dübener Heide freut sich, dass aus dem Kooperationsprojekt ‚Vernetzte Mobilität Dübener Heide‘ nicht nur ein Papierwerk entstanden ist, sondern zugleich Realität“, sagt Roland Märtz, der Vorsitzende der Lokalen Aktionsgruppe Dübener Heide/Sachsen. „Damit wird zugleich sichtbar, dass es auch möglich ist, über die Landes- und Kreisgrenzen hinweg Projekte zu initiieren.“

    Außerdem ist eine Begleitbroschüre „Mit der Biber-Linie durch die Dübener Heide“ erschienen. Darin finden Interessierte viele Entdeckertipps und Routenvorschläge für Wanderungen entlang der Strecke, Kartenmetarial, einen detaillierten Fahrplan und Veranstaltungstipps für einen Besuch des Naturparks Dübener Heide.

     


    Pressekontakt:

    Claudia Jakobartl, Tel.: 034243/342008
    Regionalmanagement Dübener Heide Neuhofstraße 3a (Naturparkhaus, 04849 Bad Düben)

    E-Mail: info@leader-duebener-heide.de
    www.leader-duebener-heide.de

  • Waldbaden am 25. August in der Dübener Heide

    Veröffentlicht am 31.07.2019 um 17.50 Uhr

    Der Verein Dübener Heide e.V. und Waldbader Nico Fliegner laden für Sonntag, den 25. August 2019, zum Waldbaden in den Naturpark Dübener Heide ein. Dabei spazieren die Teilnehmer in einer kleinen Gruppe durch ein imposantes und Schatten spendendes Mischwaldgebiet und erfahren, was hinter der Faszination des Waldbadens steckt und warum es in dieser Jahreszeit an verschiedenen Stellen im Naturpark Dübener Heide wie an der Ostsee riecht. Gewiss blüht auch das Heidekraut am Wegesrand und die Sonne spiegelt sich am idyllischen Vitriolteich, der zum Verweilen einlädt.

     

    Damit die Teilnehmer die Natur und Ruhe intensiv genießen und ihre Sinne schärfen, können sie sich auf dem Spaziergang an der sommerlichen Waldluft auf viele kleine Pausen und einfache Sinnesübungen freuen, die dem Körper gut tun und für Entspannung sorgen. Denn darum geht es beim Waldbaden: achtsam unterwegs sein, Körper und Geist stärken. Die Waldbader erhalten zudem  viele Anregungen und Tipps, wie sie die Übungen ganz einfach in den Alltag einbauen können für mehr persönliches Wohlbefinden. Außerdem gibt es eine Kreativzeit, bei der jeder etwas Bleibendes mit nach Hause nehmen wird.

     

    Das Waldbaden beginnt am 25. August um 13 Uhr an der Gaststätte „Schöne Aussicht“ zwischen Bad Düben und Bad Schmiedeberg und dauert zirka dreieinhalb Stunden. Eine Teilnahme ist nur nach vorheriger Anmeldung unter Tel. 0171/1902866 oder E-Mail info@waldbader.de möglich, da die Teilnehmerzahl begrenzt ist. Weitere Infos: www.waldbader.de.

     

    Hintergrund: Shinrin Yoku heißt übersetzt Waldbaden und bedeutet das Baden in der Waldluft. Das stammt aus Japan und dient dort bereits seit den 1980er-Jahren der Gesundheitsprävention. Inzwischen ist das Waldbaden zu einem regelrechten Trend in Deutschland geworden. Seit März gibt es das Waldbaden im Naturpark Dübener Heide.

  • Auf den Spuren von Elfen, Feen und Waldgeistern: 20. Holzskulpturenwettbewerb im Heidedorf Tornau

    Veröffentlicht am 07.07.2019 um 14.48 Uhr

    Tornau – Am 27. und 28. Juli 2019 laden das Heidedorf Tornau und der Verein Dübener Heide e.V. zum Internationalen Holzskulpturenwettbewerb an Weichers Mühle zwischen Bad Düben und dem malerisch gelegenen Heidedorf Tornau ein. Bereits zum 20. Mal in Folge greifen Künstler aus Deutschland und weiten Teilen Europas zur Kettensäge, um Kunstwerke aus Holz zu gestalten. Motto diesmal: „Auf den Spuren von Elfen, Feen und Waldgeistern“. Aus zwei bis drei Meter hohen, wuchtigen Baumstämmen kreieren Berufs- und Hobbykünstler passend zum Thema imposante Holzfiguren. Umrahmt wird das Spektakel von einem bunten Programm viel Musik und zahlreichen kulturellen Highlights. Die Besucher können über einen Heidemarkt mit regionalen Spezialitäten des Netzwerks „Bestes aus der Dübener Heide“ schlendern und Kulinarisches im größten Sommerbiergarten des Naturparks genießen. Geboten werden unter anderem Wildspezialitäten, Kuchen, Eis, Blumengestecke, Keramik, handgefertigte Seifen, Gemüse-Vielfalt, Kräuter, Heidebrand sowie Tee und Gewürze. Kinder toben sich auf der Hüpfburg und der großen Wiese aus. Beginn ist jeweils um 10 Uhr. Am Sonntag um 9 Uhr findet ein Freiluftgottesdienst statt.

     

    Bild 1: Kunst mit Kettensägen in der Dübener Heide: Besucher flanieren über die Festwiese mit den Skulpturen; Foto: Verein Dübener Heide e.V.

     

    Bild 2: Kunst mit Kettensägen in der Dübener Heide: Dirk Hantschmann, Sachsen; Foto: Verein Dübener Heide e.V.

     

    Pressekontakt:

    Udo Reiss

    Ortsbürgermeister Tornau

    Telefon: 0172 3462914

    www.naturpark-duebener-heide. mit de

  • Ausstellungseröffnung: NaturparkHaus zeigt Kuriositäten aus Holz

    Veröffentlicht am 12.06.2019 um 11.44 Uhr

    Bad Düben – Am 5. Juli um 19 Uhr öffnet die neue Sonderausstellung unter dem Titel „Leben in Holz“ im NaturparkHaus in Bad Düben. Zu sehen sind Fotos und Exponate aus dem Fundus der Sammlung „Dendro Panoptikum“ der Firma Baumpflege Winter aus Authausen. Der Inhaber Marco Zniewski-Winter sammelt seit vielen Jahren Besonderheiten, die ihm bei seiner täglichen Arbeit in die Hände fallen. Unzählige Stücke sind so im Laufe der Zeit zusammengekommen. „Von Kindheit an hatte ich einen starken Bezug zum Wald. Im Wald war ich immer am liebsten“, erklärt der Baumkundler seine Leidenschaft. Die Formenvielfalt von Ästen, Stämmen und Wurzeln, die Ausdruck der Anpassung des Baumes an seine Umwelt sind, faszinieren den Sammler. Mit seiner Ausstellung möchte er das Interesse der Heidebesucher für das Mysterium Baum wecken. „Eine Ausstellung im NaturparkHaus von Bad Düben, das als südliches Eingangstor zur Dübener Heide gilt, ist der ideale Ort, um das Leben der Bäume in Holz zu präsentieren“, findet Zniewski-Winter.

     

    Die Ausstellung ist bis einschließlich 31. August 2019 zu den Öffnungszeiten des NaturparkHauses zu besichtigen. Der Eintritt ist frei.

    Nähere Informationen im Internet www.naturpark-duebener-heide.de  oder telefonisch unter 034243 – 72993.

     

  • Workshops zum Thema Herdenschutz im Naturpark Dübener Heide

    Veröffentlicht am 20.05.2019 um 15.09 Uhr

    Großwig/Pretzsch – In Zeiten von Wolfsübergriffen auf Nutztiere werden die Rufe nach einem effizienten Herdenschutz immer lauter. Vor diesem Hintergrund bietet der länderübergreifende Naturpark Dübener Heide, getragen vom Verein Dübener Heide e.V., Qualifizierungsworkshops zum Thema Herdenschutz in Sachsen und in Sachsen-Anhalt an. Der erste Workshop findet am 4. Juni ab 13 Uhr in der Pizzeria und Eiscafé „Heiß und Eis am Osterberg“ in Pretzsch (Stadt Bad Schmiedeberg) statt. Betreiber des Lokals ist die Agrargenossenschaft Pretzsch. Gastgeber für die gleiche Veranstaltung am 5. Juni ab 13 Uhr ist der Landwirtschaftsbetrieb Agrar-GmbH „Heideland“ in Großwig (Gemeinde Dreiheide). Die Workshops richten sich an Landwirtschaftsbetriebe mit Tierhaltung (Schafe, Rinder, Pferde, etc.), Hobbytierhalter und Freiwillige der schnellen Eingreiftruppe Wolf im Naturpark Dübener Heide. Inhaltlich werden Herdenschutzerfordernisse und –maßnahmen in Theorie (Vortrag) und Praxis (Zaunschau und -bau) bei Anwesenheit von Wölfen behandelt. Es ist genügend Zeit für Diskussionen vorgesehen, bei denen alle Akteure zu Wort kommen können und die Referenten Fragen u.a. auch zur Förderung von präventiven Schutzmaßnahmen beantworten. Für die Dauer des Workshops sind ca. 6 Stunden angesetzt. Die Teilnahme ist kostenlos.

     

    Um vorherige Anmeldung per E-Mail unter info@naturpark-duebener-heide.com oder telefonisch unter 034243 – 50 881 wird gebeten, da die Teilnehmerzahl begrenzt ist. Die Herdenschutzworkshops werden unterstützt vom Landkreis Wittenberg und von der Naturschutzstation des Landkreises Nordsachsen im NaturparkHaus Dübener Heide.

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