Mit dem E-Scooter zur Arbeit: LEADER-Projekt „Vernetzte Mobilität Dübener Heide“ übergeben
Bad Düben/Bad Schmiedeberg – Nach fast einjähriger Bearbeitungszeit ist das länderübergreifende LEADER-Kooperationsprojekt „Vernetzte Mobilität Dübener Heide“ fertiggestellt und wurde jetzt im Kurhaus Bad Schmiedeberg präsentiert und feierlich übergeben. Auftraggeber des Kooperationsprojektes sind der Verein Dübener Heide e.V. sowie der Landkreis Wittenberg in Zusammenarbeit mit den Landkreisen Anhalt-Bitterfeld und Nordsachsen.
Wenn es um die vernetzte Mobilität in der Dübener Heide geht, spielen verschiedene Angebote eine Rolle. Auszubildende stehen oftmals vor der Frage: Wie komme ich von der Bushaltestelle oder Bahnstation in den Betrieb? Eine Lösung sind E-Scooter, die seit Kurzem in Deutschland erlaubt sind. Diese lassen sich auf ein kompaktes Maß zusammenfalten und können je nach Beförderungsbedingungen auch im ÖPNV mitgenommen werden. Somit können sie hervorragend für die „letzte Meile“ zum Arbeitsort eingesetzt werden. Für die Dübener Heide sollen sechs straßenverkehrsgerechte E-Scooter angeschafft und an junge Beschäftigte (vorrangig Auszubildende) mit der Auflage vergeben werden, auch für eine Befragung zum Nutzerverhalten zur Verfügung zu stehen. Die Aktion wird zusammen mit zwei Gesundheits-, Hotel- und Gastronomiebetrieben und einem Produktionsbetrieb aus dem Raum Bad Düben umgesetzt.
Auch die Förderung des Radverkehrs mit Fahrrädern und E-Bikes ist ein wesentlicher Bestandteil moderner Mobilitätsplanung in ländlichen und touristischen Regionen. In enger Zusammenarbeit mit den Akteuren der Region und dem Fachbüro team red Deutschland GmbH werden konkrete Lösungen für die Weiterentwicklung des Radverkehrs erarbeitet, um den Einsatz von E-Bikes zu fördern und damit neue Möglichkeiten für Besucher und Bewohner der Dübener Heide zu schaffen.
Die seit August verkehrende Rufbus Biber-Linie, der die beiden Kurstädte Bad Düben in Sachsen mit Bad Schmiedeberg in Sachsen-Anhalt verbindet, ist zwar kein direktes Ergebnis des Kooperationsprojektes. Die Notwendigkeit der erweiterten Rufbuslinie wurde jedoch im Rahmen des Kooperationsprojektes herausgearbeitet und öffentlichkeitswirksam begleitet. Mit ihm gibt es nunmehr auch Verknüpfungen zum Wanderwege- und Radwegenetz. Demnach sind alle touristischen Ziele in der Region von den bestehenden Linien des touristischen Netzes gut erreichbar, die Kurregionen Bad Schmiedeberg und Bad Düben gut bis sehr gut erschlossen.
Um den praktischen Nutzen dieser Konzeption für die Bewohner und Besucher der Dübener Heide zu realisieren, geht es nun an die Umsetzung der entwickelten Maßnahmen. Denn nur umgesetzte Maßnahmen führen letztlich zu einem fühlbaren Nutzen und Mehrwert in der Region.
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