Urban Gardening geht aufs Land

In den Großstädten ist weltweit eine Begeisterung für das Gärtnern ausgebrochen. Programmatisch und oft auch, weil es nicht anders geht, wird gemeinschaftlich in sogenannten Interkulturellen Gärten gegründet. Also Gärten, die sich ganz besonders auch an diejenigen wenden, für die es besonders schwer ist, zu Hausgärten oder auch nur zu Kleingärten zu kommen. Diese neue Gartenbegeisterung steckt seit einiger Zeit auch auf dem Land immer mehr Leute an. Überall entstehen Kloster-, Museums- oder Kräutergärten oder sogar ganze Garten-Akademien.

Das Projekt „Urban Gardening geht aus Land“ möchte die Potenziale von Gemeinschaftsgärten für den ländlichen Raum ergründen und für alle zugänglich veröffentlichen. Denn nicht von ungefähr erweisen sich die neuen Gemeinschaftsgärten als „Institution kollektiver Weiterbildung" in Sachen gesunder Ernährung und nachhaltiger Anbauweise. Und hier trifft sich das neue Gärtnern mit den Absichten des Naturparks Dübener Heides, der sich ebenfalls als Plattform für Kommunikation, (interkulturelle) Integration, Umweltbildung, Kultur für alle Generationen versteht.
Daher geht es darum mittels einer Reihe von Workshops sich in die Themen der Gemeinschaftsgärten als  Lernorte für  Umweltbildung einzuarbeiten.

Das Projekt wird gefördert durch die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung Projektträger: Verein Dübener Heide e.V.
Projektleitung: Dr. Torsten Reinsch
Wissenschaftliche Begleitung: Dr. PD Elisabeth Meyer-Renschhausen

Kontakt und weitere Infos
bei Dr. Torsten Reinsch unter Telefon 0162 4931227
E-Mail:  gardening@naturpark-duebener-heide.com

Termine

23. September 2017: Die Gartengruppe des Projektes „Urban Gardening geht aufs Land“ lädt zu einem weiteren Workshop ein: Zusammen mit Interessierten wollen wir am 23.9.2017 mit Kompost-Toiletten beschäftigen und der Frage nachgehen: Inwieweit lassen sich die so gesammelten menschlichen Abfallstoffe in wertvollen Dünger auch für den Gemüsegarten verwandeln? Der Veranstaltungsort wurde verlegt. Der Workshop findet nun statt: Kolonie Gniest, 06773 Kemberg, Koordinaten: 51.743339, 12.581869. Wer dabei sein will, ist willkommen. Schreib uns! gardening@naturpark-duebener-heide.com 


Einladung als PDF zum Download

Zu Rückbilcken auf vorherige Termine

Wir suchen Flächen und Leute zum Gärtnern!

Urban Gardening geht auf´s Land -  und zwar zusammen mit dem Verein Dübener Heide e.V. Derzeit sucht das Projektteam um Torsten Reinsch, Elisabeth Meyer-Renschhausen und Siegrun Höhne zusammen mit dem Projekt-Beirat die am besten geeigneten Flächen, und zwar gleich zwei, weil der Naturpark sich ja über eine Ländergrenze erstreckt! Also: eine in Sachsen und eine in Sachsen-Anhalt. Ebenso suchen wir dazu Gruppen, die sich vorstellen können, zeitweilig und unverbindlich oder sogar längerfristig um die Gärten zu kümmern.

Mehrere wunderbare Flächen sind uns bereits angeboten worden. Und auch ein Kerntrupp an Garten-Enthusiasten hat sich zusammen gefunden. Bis zur endgültigen Entscheidung, welche Flächen entwickelt werden, finden die Workshops (siehe Termine) auf dem Gelände der ehemaligen Bahnlandwirtschaft in Bad Düben statt, einem der möglichen künftigen Standorte.

Dies nun ist der Aufruf an alle Dübener Heidener oder auch Jüngere aus Wittenberg, Torgau oder Halle und Leipzig: Wer macht mit? Und wer möchte wo mitmachen?! Also bitte prüfen und uns schreiben: In welchem der angebotenen Flächen möchten Sie / würdest / Du mitmachen!
Und bitte prüfen, ob Sie Zeit und Interesse hätten, uns anlässlich eines Workshops kennenzulernen und z.B. per Heidebahn zu uns zu kommen. Die Heidebahn fährt bis Oktober 2017 an den Wochenenden.


Flyer als PDF zum Download

Steckbriefe möglicher Gartenflächen

Schon mal von den Waldgartenflächen in der Gniester Schweiz gehört oder den Bahnhofsgärten in Bad Düben? Wer kennt den Pfarrgarten in Bad Düben oder das Cariatas-Gelände in Eilenburg? Alles potenzielle Flächen für das Urban Gardening im Naturpark Dübener Heide. Was die Flächen so besonders machen und interessante Fakten über sie gibt es in den Steckbriefen der insgesamt sieben möglichen Gartenflächen für unser Projekt.

Zu den Garten-Steckbriefen

Rückblick: Abbau von Gewächshaus-Bauteilen

Hier finden Sie eine Fotodokumentation vom Abbau verschiedener Teile der alten Gärtnerei an der S11 bei Laußig. Daraus ist ein neues Gewächshaus in den Bahnhofsgärten in Bad Düben entstanden.

Rückblick: Workshop HOchbeete anlegen

Im Naturpark Dübener Heide ist das Projekt „Urban Gardening geht aus Land“ gestartet. Es möchte die Potenziale von Gemeinschaftsgärten für den ländlichen Raum ergründen und für alle zugänglich veröffentlichen. Dazu wurden in den Bahngärten in Bad Düben im Rahmen eines ersten Workshops drei Hochbeete angelegt. Neben den Dübener Bahnhofsgärten soll auch der am Bahnhof in Söllichau wieder bewirtschaftet werden, möglichst als Gemeinschaftsgarten. Sieben Flächen kommen insgesamt in Betracht, unter anderem auch im Pfarrgarten und bei der Caritas in Eilenburg. Ebenso in der Kemberger Region.

Nicht von ungefähr erweisen sich die neuen Gemeinschaftsgärten als „Institution kollektiver Weiterbildung” in Sachen gesunder Ernährung und nachhaltiger Anbauweise. Und hier trifft
sich das neue Gärtnern mit den Absichten des Naturparks Dübener Heides, der sich ebenfalls als Plattform für Kommunikation, (interkulturelle) Integration, Umweltbildung, Kultur für alle Generationen versteht. Daher geht es darum mittels einer Reihe von Workshops sich in die Themen der Gemeinschaftsgärten als  Lernorte für  Umweltbildung einzuarbeiten. Das Projekt wird gefördert durch die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung.

Lesen Sie hier einen Beitrag über den Workshop, erschienen in der
Leipziger Volkszeitung.
×
Cookies: Diese Webseite verwendet Cookies, um korrekt zu funktionieren und Ihnen ein optimales Nutzererlebnis zu bieten. Wenn Sie damit einverstanden sind, setzen Sie Ihren Besuch der Seite fort.