EU-Förderung in der Dübener Heide – 3,1 Millionen Euro stehen 2018 zur Verfügung

Veröffentlicht am 06.01.2018 um 12.50 Uhr

Die LEADER-Region Dübener Heide/Sachsen sucht bis zum 15. Februar 2018 Interessierte, die mit ihrem Projekt zur Entwicklung des ländlichen Raumes beitragen. Dazu stehen ca. 3,1 Millionen Euro Fördermittel bereit, die aus dem EU-Programm LEADER stammen. Von der Förderung können Kommunen, Vereine, Gewerbetreibende und Privatpersonen profitieren, die ihr Vorhaben in der LEADER-Region realisieren. Diese umfasst die Städte und Gemeinden Dommitzsch, Elsnig, Doberschütz, Dreiheide, Laußig, Mockrehna, die Ortsteile von Eilenburg und Bad Düben (einschließlich Hammermühle und Alaunwerk) sowie die Ortsteile Zinna und Welsau der Stadt Torgau.

Projekte, die mit Fördermitteln der EU realisiert werden sollen, müssen zur LEADER-Entwicklungsstrategie der Dübener Heide passen. Diese ist überarbeitet und hält nun mehr Möglichkeiten zur Förderung, insbesondere für Vereine, bereit. Antragstellende erhalten ab 2018 generell einen höheren Zuschuss. Je nach Vorhaben liegt der Fördersatz zwischen 40 und 90 Prozent.

Welche Vorhaben können von LEADER profitieren? Die betriebliche Erweiterung bei Unternehmen kann genauso unterstützt werden wie Investitionen in neue oder modernere touristische Unterkünfte oder gastronomische Betriebe. Der Schritt in die Selbstständigkeit wird mit einem hohen Fördersatz besonders unterstützt. Auch das Engagement von Vereinen für ein vielfältiges Freizeitangebot in den Dörfern wird umfassender honoriert. In Zukunft stehen Fördermöglichkeiten für die Sanierung von Vereinsstätten und -plätzen und die Schaffung von Spielplätzen und Treffpunkten zur Verfügung. 

Weiterhin ist die Schaffung einer Mobilitäts- und Nahversorgungsinfrastruktur und die Nutzung alter Gebäude im ländlichen Raum für Wohnzwecke förderfähig. Abgerundet wird das Angebot durch gänzlich neue Fördergegenstände: Es ist nun möglich, Barrieren im eigenen Wohnraum zu beseitigen, um länger selbstständig im gewohnten Umfeld wohnen zu können. Auch kann die Sanierung von einzelnen, baukulturell wertvollen Objekten wie Mühlen, Kirchen und denkmalgeschützten Gebäuden realisiert werden.

Fragen beantwortet das Regionalmanagement Dübener Heide. Dieses berät kostenlos und begleitet durch das Antragsverfahren. Kontakt: Monika Weber (Tel.: 034243-342008 oder 0171-7488594); Josef Bühler (Tel.: 0175-5803150). Weitere Infos auch im Internet: www.leader-duebener-heide.de

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