Schloss-Sanierung und Strandweg-Bau – Projekt-Liste für 2017 verabschiedet

Veröffentlicht am 19.11.2016 um 18.40 Uhr

Das Schloss in Burgkemnitz (Gemeinde Muldestausee) soll eine neue Fassade erhalten, die Ausflugsgaststätte „Schöne Aussicht“ in Bad Schmiedeberg und der Pulverturm (Stadt Raguhn-Jessnitz) saniert, ein Interkulturelles Jugendfestival (Stadt Kemberg) durchgeführt und ein internetgestütztes Bürgerradio aufgebaut werden. Es sind 5 von 29 Projekten in der Dübener Heide, die auf der Prioritätenliste für 2017 stehen, die die Lokale Aktionsgruppe (LAG) Dübener Heide/Sachsen-Anhalt jetzt verabschiedet hat und die damit für eine EU-Förderung vorgesehen sind. Die Gesamtinvestitionssumme beträgt 3,66 Millionen Euro, wobei 2,3 Millionen Euro beantragte Fördermittel aus drei EU-Programmen sind, zum Beispiel LEADER. Zwei Drittel der Anträge (65,5 Prozent) kommen von Unternehmen und Vereinen, 27,5 Prozent sind Projekte von Kommunen und 7 Prozent von Kirchengemeinden.

„Ich freue mich besonders über die hohe Quote von privaten Antragstellern in der Dübener Heide. Sie zeigt, dass die Menschen ihre Zukunft bei uns selbst in die Hand nehmen wollen und dafür bereit sind, Engagement und Geld zu investieren“, sagt Thomas Klepel, Vorsitzender der LAG Dübener Heide/Sachsen-Anhalt. Entstehen sollen unter anderem Ferienwohnungen, Firmensitze werden in leerstehenden Gebäuden erweitert und Dörfer erhalten von Vereinen betriebene Begegnungszentren.

Im Jahr 2017 stehen der Dübener Heide/Sachsen-Anhalt 1,6 Millionen Euro Fördermittel zur Verfügung. Damit können die 23 erstplatzierten Projekte auf der Prioritätenliste gefördert werden. Benötigen diese Projekte nicht alle Mittel, können weitere nachrutschen. Die Prioritätenliste finden Sie im Internet unter www.leader-duebener-heide.de. Die Projekte für 2018 müssen bis zum 30. September 2017 bei der LAG Dübener Heide/Sachsen-Anhalt eingereicht werden. Fragen rund um Förderung und zum Antragsverfahren beantwortet das Regionalmanagement, das im Naturparkhaus in Bad Düben seinen Sitz hat. Kontakt: Anne-Marie Hiller, Tel.: 0151/55851736.

Hintergrund: Zur LEADER-Förderregion im anhaltischen Teil der Dübener Heide gehören die Kommunen Bad Schmiedeberg, Bitterfeld-Wolfen, Gräfenhainiche, Kemberg, Muldestausee und Raguhn-Jeßnitz mit den jeweiligen Ortsteilen. Projekte, die mit Fördermitteln der EU realisiert werden sollen, müssen zur LEADER-Entwicklungsstrategie der Dübener Heide passen. LEADER kommt aus dem Französischen und heißt übersetzt: Verbindung zwischen Aktionen zur Entwicklung der ländlichen Wirtschaft. Es ist ein Förderprogramm der Europäischen Union. Lokale Aktionsgruppen (LAG) wie in der Dübener Heide sind zuständig für die Umsetzung der Entwicklungsstrategie, einschließlich der Auswahl der Projekte, die über ein Programm der EU gefördert werden sollen.

Pressekontakt: Anne-Marie Hiller, Tel.: 0151/55851736, Josef Bühler, Tel.: 0175/5803150, Regionalmanagement Dübener Heide, Neuhofstraße 3a (Naturparkhaus, 04849 Bad Düben), E-Mail: hiller@leader-duebener-heide.de, Internet: www.leader-duebener-heide.de

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